Rechtmäßigkeit der Verabreichung einer Lübecker Anti-Corona-Impfung durch einen Arzt

Zur Zeit läuft eine journalistische Kampagne gegen die Lübecker Impfung, von der sich Leser und Zuschauer nicht beeindrucken lassen sollten. Angesichts der günstigen Aussichten des Lübecker Verfahrens und in Sorge um ihren Milliardenprofit setzen offensichtlich einige Marktteilnehmer und ihre Unterstützer alle Hebel in Bewegung, den Initiator durch gezielte Verleumdungen in Verruf zu bringen und ihn zu kriminalisieren. Er habe ohne eine bürokratische Genehmigung seine Patienten gegen Covid-19 geimpft. Die Initiatoren der Schmutzkampagne sollten sich die Rechtslage erklären lassen.

Jeder Arzt kann in Deutschland ein Antigen mit einem Adiuvans zusammenmischen (erst jetzt ist es ein Impfstoff) und seinen Patienten legal verabreichen. Die Rechtmäßigkeit dieses Vorgehens ergibt sich aus einer Grundlagenentscheidung des Bundesverfassungsgerichts (Beschluss vom 18.03.1997 – 1 BvR 420/97-).

Es wird die Unwahrheit verbreitet, auch von Behörden, die sich übergangen fühlen, das Arzneimittelgesetz (AMG) schränke die therapeutische Freiheit des Arztes ein. Das ist nicht der Fall. Denn die arzneimittelrechtlichen Zulassungsvorschriften richten sich ausschließlich an den Hersteller, nicht jedoch an den Arzt. Der Arzt hat nur für die Sicherheit der Anwendung des Arzneimittels im Einzelfall einzustehen. Insoweit ist es auch erlaubt, bei einem Patienten „auf eigene Verantwortung und mit dem Risiko der Haftung für daraus entstehende Gesundheitsschäden ein auf dem Markt verfügbares Arzneimittel für eine Therapie einzusetzen, für die es nicht zugelassen ist“ (Bundessozialgericht Urteil vom 19.03.2002 – B 1 KR 37/00 R -).

Wenn ein Arzneimittel zugelassen ist, dann löst diese Zulassung „eine Vermutung für die Verordnungsfähigkeit in der konkreten Therapie aus“ (BGH Urteil vom 27.03.2007 – VI ZR 55/05). Fehlt die Zulassung, bedeutet das aber nicht, dass das Arzneimittel nicht vom Arzt angewendet werden darf. Denn die unmittelbare Anwendung am Patienten ist keine Abgabe im Sinne des Arzneimittelgesetzes (BSG Urteil vom 19.03.2002 – B 1 KR 37/00 R). Auch ein individueller Heilversuch mit einem zulassungspflichtigen, aber noch nicht zugelassenen Medikament wird durch das Arzneimittelgesetz nicht verboten (BGH Urteil vom 27.03.2007 – VI ZR 55/05). Wobei der Begriff “Versuch” hier angesichts des regelmäßig überwältigenden Impferfolges nicht ins Schwarze trifft.

Und von einer ungenehmigten Studie kann nicht die Rede sein, jeder kann sofort erkennen, dass wir in Lübeck mit der geforderten viel zu hohen Anzahl Probanden nicht aufwarten können (und wollen). Schon nach den ersten fünf auf Anhieb erfolgreichen Immunisierungen – wie vorausgesagt – brauche ICH keine Studie mehr, da ich die Sache als wirklicher Experte von Anfang an durchschaut habe und der Impferfolg feststeht. Es wurden auch keine Ergebnisse wissenschaftlich publiziert, ein Zeichen dafür, dass keine Studie vorgelegen hat. Und was bisher in Lübeck in dieser Richtung gemacht wurde, geschah jedes Mal nach ausführlicher Aufklärung ausschließlich auf Wunsch der Impflinge – Freunde und Kollegen des Initiators -, die überglücklich und dankbar für den erworbenen Schutz sind.

Das kleine Bagatell-Antigen, mit dem wir geimpft haben, richtet keinen Schaden an, es induziert bei den Impflingen Antikörper gegen genau diejenigen Strukturen des Virus innerhalb der Rezeptor-bindenden Domäne, mit denen er sich bei Ungeimpften an die Angiotensin-Rezeptoren der Endothelzellen bindet. Die Antikörper verhindern durch diese Blockade eine Infektion der Zellen, der Virus kann sich nicht vermehren. Und das Impfantigen wird in Kultur, und nicht im Körper des Impflings hergestellt, wie bei den RNS- oder Vektor-basierten Verfahren, die viele der Impflinge erst einmal krank machen, ähnlich der Situation bei anderen Infektionskrankheiten.

Ein Wort an die Böswilligen der Journalisten: Sehen Sie sich einmal bei winfried stöcker blog die Kommentare an, von denen bis jetzt nur ein kleiner Teil zu sehen ist: Tausende wünschen sich eine Impfung nach dem Lübecker Konzept. Da ist von Gehässigkeit nicht viel zu sehen. Und ein Wunsch an die Hersteller der RNS-basierten Impfstoffe: Stellen Sie einen Teil Ihrer Impfstoff-Produktion auf das Lübecker Vorgehen um.

Winfried Stöcker

 

 

 

Mitteilung ausschließlich für Herrn MDB Prof. Lauterbach

Herr Prof. Lauterbach!

Nach unserer Verfassung (!!!) hat der Arzt das Grundrecht zum Behandeln eines Patienten mittels Substanzen, die er sich selbst hergestellt hatDieses Grundrecht darf der Staat nicht einschränken. Der Arzt darf die Substanz selbst anwenden, aber nicht an einen anderen Arzt weitergeben (das wäre ein „In-Verkehr-Bringen“ und erst dann gilt das Arzneimittelgesetz mit allen Verordnungen und Bestimmungen).

Die Befähigung zur Selbstherstellung und Anwendung einer Substanz durch den Arzt an seinem Patienten wurde vom Bundesverfassungsgericht in dem Urteil vom 16.02.2000 (Az. 1 BVerfG 420/97) ausdrücklich bestätigt.

Wenn Sie mir weiter vorwerfen, Herr Lauterbach, illegal zu handeln oder wenn Sie mir im Falle der Lübecker Anti-Corona-Impfung weiterhin öffentlich Körperverletzung unterstellen, werde ich Sie wegen böswilliger Verleumdung verklagen. Vielleicht machen Sie sich mit der Gesetzeslage noch einmal vertraut. In wessen Auftrag stellen Sie denn vielleicht diese irrigen Behauptungen auf?

Jeder Arzt kann das Corona-Antigen demnächst im Internet bestellen. Er fügt dann dem Antigen ein Adiuvans zu, wodurch erst der Impfstoff entsteht, mit dem er seinen Patienten legal immunisiert. Das Adiuvans dient der Fixierung des Antigens im Bereich der Injektionsstelle, wo es dem Immunsystem in ausreichender Konzentration präsentiert wird.

Winfried Stöcker

 

Briefkasten zur Lübecker Corona-Impfung

H-W K schreibt:

Liebe Freunde! Die aus Furcht vor diesem (Lübecker) Impfstoff plötzlich vereinte Pharmalobby verhindert massiv durch “Bearbeitung” der Entscheidungsträger (die politischen Entscheider und deren Berater) den möglichen Einsatz dieses Impfstoffes. Ohne Förderung, ohne Steuergelder erforscht und entwickelt im Institut von Prof. Stöcker!  Herr Prof. Stöcker ist für die sehr kritische Beobachtung der politischen Eliten bekannt und daher auch als Person bei diesen in Ungnade gefallen. Er möchte diesen Impfstoff bewußt nicht patentieren lassen, damit jeder Impfstoffhersteller weltweit diesen ohne Patentgebühren produzieren und deswegen jeder Impfwillige zu minimalen Kosten immunisiert werden könnte! 

Die Milliarden Steuergelder der Regierungen und die massiv auch mit Steuergeldern subventionierten Investitionen der Pharmaindustrie wären für die Katz und damit Milliardeneinnahmen verloren, wenn der Impfstoff von Prof. Stöcker hergestellt und weltweit verwendet würde. Die Coronavirus-Patentinhaber (Bill Gates u.a.) und die Nutznießer seiner Zuwendungen (WHO, das dt. RKI, Paul-Ehrlich-Institut, Universitätskliniken usw.) sowie die großen Pharmaunternehmen, die auch die vorgenannten Institute wohlgefällig mitfinanzieren (u.a. sog. Drittgelder spendieren), müssten auf die schon fest eingeplanten Milliardeneinnahmen  durch die Verimpfung der mRNA-Impfstoffe verzichten. Deswegen wird dieser hochpotente und wohl mit den geringsten Risiken behaftete und sogar billigste Impfstoff von Prof. Stöcker bewußt durch die Lobbyisten, die Politik und die sog. “unabhängigen wissenschaftlichen Institute (RKI, PEI)” verunglimpft, verzögert und seine Produktion zumindest solange verhindert, bis man möglichst viele Milliarden verdient hat. All diese Entscheidungsträger nehmen bewußt den Tod von hunderttausenden Menschen in der Welt in Kauf. Dagegen muß massiv protestiert werden.

Dieser Impfstoff aus dem Institut von Prof. Stöcker ist der beste, am einfachsten herzustellende und  zu verwendende und auch noch ungefährlichste Corona-Impfstoff, den ich kenne! Alle Arztkollegen mit denen ich gesprochen habe, sind dergleichen Meinung wie ich. Alle Ärzte oder Virologen, die anderer Meinung sind als die jetzigen Polit-Berater, werden jedoch nicht angehört und in vielen Fällen sogar mundtot gemacht. Ich werde mich mit Prof. Stöcker in Verbindung  setzen und erhoffe mir dadurch weitere Informationen. Mit diesem Impfstoff würde ich mich persönlich immunisieren lassen. Nicht mit mRNA-Impfmitteln!

Ich werde auch die Möglichkeiten erfragen, ob man evtl.  als Proband/Versuchsperson an einer möglichen (auch privaten)  Versuchsreihe.

 

Lübeck-Impfung gegen Corona, Zusammenfassung

Die Lübecker Anti-Covid-19-Impfung

basiert auf einem trivialen rekombinanten Antigen, das man leicht und billig in der Retorte her­stellen kann. Sie bewirkt bei 97% der Impflinge hohe Spiegel Virus-neutralisieren­der Antikörper und hat bei den ersten hundert Patienten keine gewichtigen Nebenwirkungen hervorgerufen.

Von außen zugeführte rekombinante Antigene, wie sie hier eingesetzt werden, haben sich zum Beispiel bei der Impfung gegen Hepatitis A und B längst bewährt, die Impfung ist nahezu risikolos. Geimpft wird mit einem bereits fertig synthetisierten Peptid, man geht kein Infektionsrisiko ein wie mit mikroverkapselter RNS, abgeschwächten oder abgetöteten Viren oder Vektorviren. Da die Produktion des Impfantigens außerhalb des Körpers erfolgt, braucht man auch keine Angst vor einer unkontrollierten Ausbreitung in den menschlichen Organismus eingeschleuster genetischer Information zu haben.

Die Lübecker Anti-Covid-19-Impfung ruft kaum allergische Reaktionen hervor, gleich gar nicht gegen Polyethylenglycol, das bei der Firma Biontech zum Mikroverkapseln der mRNS verwendet wird, und im Gegensatz zu den bereits in Deutschland zugelassenen Impfungen hat sich von allen über hundert Impflingen keiner krank gemeldet, sondern ununterbrochen weitergearbeitet. Jeder Arzt kann den Impfstoff in seiner Praxis legal verabreichen.

Geimpft werden je Person dreimal 15 Mikrogramm rekombinanter RBD (Rezeptor-bindende Domäne, Arg319-Phe541) der Spike-Protein-S1-Untereinheit. Als Adiuvans dient Alhydrogel von InvivoGen. Der Impfstoff kann leicht in großen Mengen produziert werden. Für Massenimpfungen hervorragend geeignet. Mit einem einzigen 2000-Liter-Reaktor kann man 35 g Antigen pro Tag produzieren, das würde für 1 Million Personen reichen. Mittels eines Hochdichte-Kultursystems schafft man die fünffache Menge. Innerhalb eines viertel Jahres könnte man Impfstoff für 80% der Bevölkerung Deutschlands in einem mittelgroßen Laborraum produzieren.

Der Impfstoff wird in gefriergetrocknetem Zustand bei Raumtemperatur versendet und in der Arztpraxis bei 4°C im Kühlschrank aufbewahrt. Im Gegensatz zu Impfstoffen auf m-RNS-Basis muss das Lübecker Antigen nicht durchgehend tiefgekühlt werden.

Wir hoffen, bald einen Hersteller zu finden, der das Antigen öffentlich anbietet – es ist ja noch kein Impfstoff, den er zulassen müsste. Denn eine Zulassung würde zu viel Zeit beanspruchen, in Deutschland bestimmt Jahre. Aber man bedarf in der aktuellen katastrophalen Situation keiner langwierigen Doppelblindversuche, um Unterschiede in der Wirksamkeit genau herauszuarbeiten. Man impft die ersten tausend Probanden (am besten mit dem Lübecker Verfahren), und macht sie gleich immun. Wenn das gut geht, kommen zehntausend Leute dran, und dann der Rest.

 

Abbildung: Das verwendete Antigen-Konstrukt, angereichert mit vier wichtigen neuen Mutanten.

  1. Februar 2021, Winfried Stöcker

Ergebnisse Impfungen gegen Corona aktualisierte Tabelle

Innerhalb unserer Serie von 64 Patienten des Zeitraums November 2020 bis Januar 2021 haben sich die gemessenen Werte der Antikörper gegen Coronavirus 19 noch weiter verbessert. Es war nun noch eine einzige Patientin, die keine Immunantwort gezeigt hat:

 

Nr. Geburtsdatum 1. RBD-Applikation 2. RBD-Applikation 3. RBD-Applikation Titerkontrolle nach 2 Wochen Anti SARS-CoV-2 QuantiVac IgG ELISA (GW < 8) Neutralisation (wirksam ab 80%) Anti SARS-CoV-2-Spike-Protein IgA ELISA (GW < 0,8) Anti SARS-CoV-2-NCP IgG ELISA (GW < 0,8) Anti SARS-CoV-2-NCP IgM ELISA (GW < 0,8)
1 11.09.1970 30.11.2020 15.12.2020 25.12.2020 11.01.2021 >120 E/ml n.d. Ratio 6,9 Ratio 0,3 Ratio 0,5
2 10.08.1960 10.12.2020 17.12.2020 06.01.2020 28.01.2021 15 E/ml n.d. Ratio <0,1 Ratio 1,6 Ratio <0,1
4 20.11.1988 30.11.2020 18.12.2020 15.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 96,44% Inhibition Ratio 1,2 Ratio 0,1 Ratio 0,3
5 03.09.1990 30.11.2020 18.12.2020 15.01.2021 03.02.2021 >120 E/ml 97,96% Inhibition Ratio 0,7 Ratio <0,1 Ratio 0,4
6 22.09.1964 30.11.2020 15.12.2020 18.01.2021 27.01.2021 >120 E/ml n.d. Ratio 1,0 Ratio <0,1 Ratio 0,2 nachgeimpft
7 06.12.1960 30.11.2020 15.12.2020 18.01.2021 27.01.2021 >120 E/ml n.d. Ratio 1,0 Ratio 0,1 Ratio 0,1 nachgeimpft
8 08.01.1987 30.11.2020 15.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,61% Inhibition Ratio 2,2 Ratio 0,1 Ratio 0,7
9 25.11.1964 30.11.2020 15.12.2020 18.01.2021 27.01.2021 >120 E/ml n.d. Ratio >9,0 Ratio <0,1 Ratio 0,3
10 23.07.1965 07.12.2020 15.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 63 E/ml 64,55% Inhibition Ratio 0,6 Ratio 0,2 Ratio 0,2
11 13.08.1978 03.12.2020 14.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 98,93% Inhibition Ratio 6,1 Ratio 0,2 Ratio 0,1
12 10.05.1971 03.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 85,20% Inhibition Ratio 0,3 Ratio 0,1 Ratio 0,1
13 23.10.1989 03.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 98,48% Inhibition Ratio 1,0 Ratio 0,1 Ratio 0,2
14 21.05.1988 03.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,38% Inhibition Ratio >7,0 Ratio 0,1 Ratio 0,2
15 19.11.1968 03.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 96,90% Inhibition Ratio >7,0 Ratio 0,1 Ratio <0,1
16 23.10.1964 03.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 97,36% Inhibition Ratio 3,3 Ratio 0,1 Ratio <0,1
17 08.09.1978 03.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 98,93 % Inhibition Ratio 4,7 Ratio 0,1 Ratio <0,1
18 03.04.1989 03.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 98,26% Inhibition Ratio 1,6 Ratio 0,1 Ratio 0,8
19 18.03.1973 03.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 95,10% Inhibition Ratio 1,8 Ratio 0,2 Ratio <0,1
20 18.05.1966 03.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 98,20% Inhibition Ratio 1,2 Ratio 0,1 Ratio 0,1
21 28.08.1987 03.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 42 E/ml 70,40% Inhibition Ratio 0,7 Ratio 0,1 Ratio <0,1
22 02.02.1984 03.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,32% Inhibition Ratio 2,6 Ratio 0,1 Ratio <0,1
23 15.01.1993 03.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,61% Inhibition Ratio 3,6 Ratio 0,1 Ratio <0,1
24 16.06.1964 07.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 98,71% Inhibition Ratio 1,7 Ratio 0,1 Ratio 0,2
25 13.06.1968 07.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 <1 E/ml 40,41% Inhibition Ratio 0,3 Ratio 0,1 Ratio 1,2
26 06.10.1960 07.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 80,19% Inhibition Ratio 0,4 Ratio 0,1 Ratio <0,1
27 14.04.1987 07.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 28 E/ml 49,86% Inhibition Ratio 2,8 Ratio 0,1 Ratio <0,1
28 18.10.1977 30.11.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 98,99% Inhibition Ratio 2,7 Ratio 0,2 Ratio 0,3
29 20.05.1965 07.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 90,94% Inhibition Ratio 1,8 Ratio 0,1 Ratio <0,1
30 16.10.1971 07.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,44% Inhibition Ratio 2,5 Ratio 0,3 Ratio 0,2
31 30.07.1989 08.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 02.02.2021 103 E/ml 95,96% Inhibition Ratio 0,6 Ratio 0,1 Ratio 0,1
32 23.03.1990 08.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,77% Inhibition Ratio 0,9 Ratio 0,1 Ratio 0,1
33 17.06.1969 08.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 97,47% Inhibition Ratio 0,4 Ratio 0,2 Ratio <0,1
34 23.09.1955 08.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,38% Inhibition Ratio 1,3 Ratio 0,1 Ratio 0,2
35 10.03.1988 08.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,04% Inhibition Ratio 2,6 Ratio 0,1 Ratio <0,1
36 04.07.1994 10.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,32% Inhibition Ratio 4,2 Ratio 0,2 Ratio 0,3
37 16.07.1998 08.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 98,48% Inhibition Ratio 1,1 Ratio 0,1 Ratio 0,1
38 22.08.1976 08.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 87,45% Inhibition Ratio 1,6 Ratio 0,1 Ratio 0,1
39 18.05.1991 08.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,72% Inhibition Ratio 5,2 Ratio 0,2 Ratio 0,3
40 28.02.2002 08.12.2020 15.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 98,31% Inhibition Ratio 1,6 Ratio 0,1 Ratio 4,2
41 09.04.1967 08.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,38% Inhibition Ratio 4,6 Ratio 0,1 Ratio <0,1
42 15.02.1984 08.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 95,84% Inhibition Ratio 2,8 Ratio 0,1 Ratio 0,7
43 28.02.1997 08.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,16% Inhibition Ratio 3,0 Ratio 0,2 Ratio <0,1
44 19.08.1986 08.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 03.02.2021 >120 E/ml 99,44% Inhibition Ratio 9,5 Ratio 0,1 Ratio 0,6
45 16.03.1960 08.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,32% Inhibition Ratio 5,2 Ratio 0,1 Ratio 1,2
46 04.12.1963 08.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 03.02.2021 109 E/ml 92,19% Inhibition Ratio 1,0 Ratio 0,1 Ratio 0,2
47 13.07.1989 09.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 97,86% Inhibition Ratio 1,8 Ratio 0,3 Ratio 0,2
48 19.04.1985 09.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,77% Inhibition Ratio 2,5 Ratio 0,1 Ratio <0,1
49 10.08.1981 09.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,77% Inhibition Ratio >7,0 Ratio 0,1 Ratio 0,3
50 16.10.1984 09.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 98,59% Inhibition Ratio 6,9 Ratio 0,1 Ratio 0,2
51 14.08.1968 10.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,44% Inhibition Ratio 0,7 Ratio 0,1 Ratio 0,1
52 25.05.1964 10.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 97,07% Inhibition Ratio 4,7 Ratio 0,2 Ratio <0,1
53 15.03.1983 08.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 98,76% Inhibition Ratio 3,0 Ratio 0,1 Ratio <0,1
54 26.04.1964 10.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 97,47% Inhibition Ratio 0,9 Ratio 0,1 Ratio <0,1
55 02.12.1970 10.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 02.02.2021 >120 E/ml 99,10 % Inhibition Ratio 5,2 Ratio 0,1 Ratio 0,3
56 19.05.1989 10.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 94,77% Inhibition Ratio 1,7 Ratio 0,1 Ratio 0,5
57 22.09.1996 10.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,61% Inhibition Ratio 0,9 Ratio 0,3 Ratio 0,2
58 21.09.1989 07.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,83% Inhibition Ratio 2,2 Ratio 0,1 Ratio 0,2
59 16.12.1972 07.12.2020 17.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,38% Inhibition Ratio 6,7 Ratio 0,1 Ratio 0,2
60 12.12.2000 07.12.2020 17.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,49% Inhibition Ratio 2,0 Ratio 0,1 Ratio 0,8
61 26.11.1991 03.12.2020 17.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,55% Inhibition Ratio 4,0 Ratio 0,2 Ratio 0,1
62 03.02.1976 08.12.2020 17.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 54 E/ml 59,31% Inhibition Ratio 0,4 Ratio 0,1 Ratio 0,1
63 19.04.1980 30.11.2020 16.12.2020 25.12.2020 01.02.2021 >120 E/ml 98,48% Inhibition Ratio 2,1 Ratio <0,1 Ratio 0,3
64 21.10.2009 30.11.2020 16.12.2020 17.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,43% Inhibition Ratio 6,2 Ratio 0,1 Ratio 0,3

Ergebnisse Impfungen gegen Corona


Nr. Geburtsjahr 1. RBD-Applikation 2. RBD-Applikation 3. RBD-Applikation Titerkontrolle nach 2 Wochen Anti SARS-CoV-2 QuantiVac IgG ELISA (GW < 8) Neutralisation (wirksam ab 80%) Anti SARS-CoV-2-Spike-Protein IgA ELISA (GW < 0,8) Anti SARS-CoV-2-NCP IgG ELISA (GW < 0,8) Anti SARS-CoV-2-NCP IgM ELISA (GW < 0,8)
1 1970 30.11.2020 15.12.2020 25.12.2020 11.01.2021 >120 E/ml n.d. Ratio 6,9 Ratio 0,3 Ratio 0,5
2 1960 10.12.2020 17.12.2020 06.01.2020 28.01.2021 15 E/ml n.d. Ratio <0,1 Ratio 1,6 Ratio <0,1
3 1956 02.12.2020 15.12.2020 15.01.2020 18.01.2021 >120 E/ml n.d. Ratio 0,2 Ratio 0,4 Ratio <0,1
4 1988 30.11.2020 18.12.2020 15.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 96,44% Inhibition Ratio 1,2 Ratio 0,1 Ratio 0,3
5 1990 30.11.2020 18.12.2020 15.01.2021 03.02.2021 >120 E/ml 97,96% Inhibition Ratio 0,7 Ratio <0,1 Ratio 0,4
6 1964 30.11.2020 15.12.2020 18.01.2021 27.01.2021 7 E/ml n.d. Ratio 1,0 Ratio <0,1 Ratio 0,2
7 1960 30.11.2020 15.12.2020 18.01.2021 27.01.2021 36 E/ml n.d. Ratio 1,0 Ratio 0,1 Ratio 0,1
8 1987 30.11.2020 15.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,61% Inhibition Ratio 2,2 Ratio 0,1 Ratio 0,7
9 1964 30.11.2020 15.12.2020 18.01.2021 27.01.2021 >120 E/ml n.d. Ratio >9,0 Ratio <0,1 Ratio 0,3
10 1965 07.12.2020 15.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 63 E/ml 64,55% Inhibition Ratio 0,6 Ratio 0,2 Ratio 0,2
11 1978 03.12.2020 14.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 98,93% Inhibition Ratio 6,1 Ratio 0,2 Ratio 0,1
12 1971 03.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 85,20% Inhibition Ratio 0,3 Ratio 0,1 Ratio 0,1
13 1989 03.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 98,48% Inhibition Ratio 1,0 Ratio 0,1 Ratio 0,2
14 1988 03.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,38% Inhibition Ratio >7,0 Ratio 0,1 Ratio 0,2
15 1968 03.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 96,90% Inhibition Ratio >7,0 Ratio 0,1 Ratio <0,1
16 1964 03.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 97,36% Inhibition Ratio 3,3 Ratio 0,1 Ratio <0,1
17 1978 03.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 98,93 % Inhibition Ratio 4,7 Ratio 0,1 Ratio <0,1
18 1989 03.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 98,26% Inhibition Ratio 1,6 Ratio 0,1 Ratio 0,8
19 1973 03.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 95,10% Inhibition Ratio 1,8 Ratio 0,2 Ratio <0,1
20 1966 03.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 98,20% Inhibition Ratio 1,2 Ratio 0,1 Ratio 0,1
21 1987 03.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 42 E/ml 70,40% Inhibition Ratio 0,7 Ratio 0,1 Ratio <0,1
22 1984 03.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,32% Inhibition Ratio 2,6 Ratio 0,1 Ratio <0,1
23 1993 03.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,61% Inhibition Ratio 3,6 Ratio 0,1 Ratio <0,1
24 1964 07.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 98,71% Inhibition Ratio 1,7 Ratio 0,1 Ratio 0,2
25 1968 07.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 <1 E/ml 40,41% Inhibition Ratio 0,3 Ratio 0,1 Ratio 1,2
26 1960 07.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 79 E/ml 80,19% Inhibition Ratio 0,4 Ratio 0,1 Ratio <0,1
27 1987 07.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 28 E/ml 49,86% Inhibition Ratio 2,8 Ratio 0,1 Ratio <0,1
28 1977 30.11.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 98,99% Inhibition Ratio 2,7 Ratio 0,2 Ratio 0,3
29 1965 07.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 90,94% Inhibition Ratio 1,8 Ratio 0,1 Ratio <0,1
30 1971 07.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,44% Inhibition Ratio 2,5 Ratio 0,3 Ratio 0,2
31 1989 08.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 02.02.2021 103 E/ml 95,96% Inhibition Ratio 0,6 Ratio 0,1 Ratio 0,1
32 1990 08.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,77% Inhibition Ratio 0,9 Ratio 0,1 Ratio 0,1
33 1969 08.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 97,47% Inhibition Ratio 0,4 Ratio 0,2 Ratio <0,1
34 1955 08.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,38% Inhibition Ratio 1,3 Ratio 0,1 Ratio 0,2
35 1988 08.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,04% Inhibition Ratio 2,6 Ratio 0,1 Ratio <0,1
36 1994 10.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,32% Inhibition Ratio 4,2 Ratio 0,2 Ratio 0,3
37 1998 08.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 98,48% Inhibition Ratio 1,1 Ratio 0,1 Ratio 0,1
38 1976 08.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 87,45% Inhibition Ratio 1,6 Ratio 0,1 Ratio 0,1
39 1991 08.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,72% Inhibition Ratio 5,2 Ratio 0,2 Ratio 0,3
40 2002 08.12.2020 15.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 98,31% Inhibition Ratio 1,6 Ratio 0,1 Ratio 4,2
41 1967 08.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,38% Inhibition Ratio 4,6 Ratio 0,1 Ratio <0,1
42 1984 08.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 95,84% Inhibition Ratio 2,8 Ratio 0,1 Ratio 0,7
43 1997 08.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,16% Inhibition Ratio 3,0 Ratio 0,2 Ratio <0,1
44 1986 08.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 03.02.2021 >120 E/ml 99,44% Inhibition Ratio 9,5 Ratio 0,1 Ratio 0,6
45 1960 08.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,32% Inhibition Ratio 5,2 Ratio 0,1 Ratio 1,2
46 1963 08.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 03.02.2021 109 E/ml 92,19% Inhibition Ratio 1,0 Ratio 0,1 Ratio 0,2
47 1989 09.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 97,86% Inhibition Ratio 1,8 Ratio 0,3 Ratio 0,2
48 1985 09.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,77% Inhibition Ratio 2,5 Ratio 0,1 Ratio <0,1
49 1981 09.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,77% Inhibition Ratio >7,0 Ratio 0,1 Ratio 0,3
50 1984 09.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 98,59% Inhibition Ratio 6,9 Ratio 0,1 Ratio 0,2
51 1968 10.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,44% Inhibition Ratio 0,7 Ratio 0,1 Ratio 0,1
52 1964 10.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 97,07% Inhibition Ratio 4,7 Ratio 0,2 Ratio <0,1
53 1983 08.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 98,76% Inhibition Ratio 3,0 Ratio 0,1 Ratio <0,1
54 1964 10.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 97,47% Inhibition Ratio 0,9 Ratio 0,1 Ratio <0,1
55 1970 10.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 02.02.2021 >120 E/ml 99,10 % Inhibition Ratio 5,2 Ratio 0,1 Ratio 0,3
56 1989 10.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 94,77% Inhibition Ratio 1,7 Ratio 0,1 Ratio 0,5
57 1996 10.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,61% Inhibition Ratio 0,9 Ratio 0,3 Ratio 0,2
58 1989 07.12.2020 16.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,83% Inhibition Ratio 2,2 Ratio 0,1 Ratio 0,2
59 1972 07.12.2020 17.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,38% Inhibition Ratio 6,7 Ratio 0,1 Ratio 0,2
60 2000 07.12.2020 17.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,49% Inhibition Ratio 2,0 Ratio 0,1 Ratio 0,8
61 1991 03.12.2020 17.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,55% Inhibition Ratio 4,0 Ratio 0,2 Ratio 0,1
62 1976 08.12.2020 17.12.2020 18.01.2021 01.02.2021 54 E/ml 59,31% Inhibition Ratio 0,4 Ratio 0,1 Ratio 0,1
63 1980 30.11.2020 16.12.2020 25.12.2020 01.02.2021 >120 E/ml 98,48% Inhibition Ratio 2,1 Ratio <0,1 Ratio 0,3
64 2000 30.11.2020 16.12.2020 17.01.2021 01.02.2021 >120 E/ml 99,43% Inhibition Ratio 6,2 Ratio 0,1 Ratio 0,3
% positiv

Die beste Impfung gegen Covid-19

 

Unter meiner Leitung wurde in der Vergangenheit bei Euroimmun ein äußerst leistungsfähiger Bereich Forschung und Entwicklung aufgebaut, der sich unter anderem mit der Diagnostik von Infektionskrankheiten beschäftigt. Unsere Wissenschaftler gehörten zu den ersten, die Reagenzien für die Erkennung einer Reihe neu aufgetretener Infektionskrankheiten geschaffen haben, oft in Zusammenarbeit mit Spezialisten internationaler Infektions-Forschungseinrichtungen, in Deutschland unter anderen des Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg und des Robert-Koch-Instituts in Berlin: Krim-Kongo, West-Nil, Japanische Encephalitis, Usutu, Dengue, Chikungunya, Mayaro, MERS-Corona, Zika, SARS 1, Ebola.

Basierend auf unserer umfassenden Erfahrung in der Reagenzien-Entwicklung zur Diagnostik neuer Viruskrankheiten haben wir schnell und zielsicher ein Antigenkonstrukt geschaffen und rekombinant hergestellt, mit dem sich Antikörper gegen SARS-CoV-2 zuverlässig nachweisen lassen. Es basiert auf der Rezeptor-bindenden Domäne innerhalb der S1-Untereinheit des Spike-Proteins, mit der sich der Virus an Rezeptoren der Zielzellen bindet. Für mich lag es nahe, dass eine Immunisierung mit diesem Protein eine Schutzwirkung vor einer Infektion entfaltet.

Es gibt Impfungen mit einem großen und andere mit einem sehr geringen Gefahrenpotential. Es ist ein Unterschied, ob man einem gesunden Menschen abgeschwächte Viren oder Virus-RNS injiziert, oder ein kleines unscheinbares rekombinantes Protein, das nicht viel im Organismus anrichten kann, außer einer spezifischen Immunstimulation. Jahrzehntelang werden rekombinante, gentechnisch in Kulturzellen hergestellte Antigene bei der Immunisierung gegen die infektiöse Hepatitis A und B eingesetzt. Früher wurde das Immunisierungs-Antigen aus Blutspenden vormals an Hepatitis erkrankter Personen gewonnen, die rekombinanten Antigene kommen dagegen aus der Retorte, sie sind leicht herzustellen und bergen kein Infektionsrisiko – ein großer Fortschritt. Ich selbst habe tausende meiner Mitarbeiter damit immunisiert. Man muss allerdings im ersten Vierteljahr drei Injektionen vornehmen, dann alle fünf bis zehn Jahre den Antikörperspiegel messen und gegebenenfalls eine Auffrisch-Impfung durchführen.

Dieses unkomplizierte und jahrzehntelang bewährte Impfschema mit einem längst verfügbaren Bagatell-Antigen wäre im Falle der Covid-19 das Gebot der Stunde. Dass man hier ganz neue Ansätze verfolgt, etwa Virus-RNA in den Körper der Impflinge einschleust, die das Immunisierungs-Antigen erst im eigenen Organismus synthetisieren sollen, mag sehr wirksam sein, aber viele Leute haben Angst davor, weil sie befürchten, die Virus-RNS werde sich im Körper verselbständigen und unerwarteten Schaden anrichten. Langwierige Impfstudien mussten daher aufgelegt werden, während derer sich der Virus in der Bevölkerung wie eine Lawine ausbreiten konnte. Und der Wirkstoff ist sehr schwer herzustellen, bedarf von der Produktion bis zur Verimpfung einer durchgehenden Tiefkühlkette, viele Menschen reagieren gegen das zur Stabilisierung notwendige Additiv Polyethylenglycol allergisch und die Hälfte der Impflinge meldet sich nach der zweiten Spritze krank. Vor allem aber braucht man für die Herstellung Jahre, bis der Bedarf gedeckt und jeder immunisiert ist. Da können sich Wissenschaftler profilieren und die Patentinhaber mächtig verdienen, währenddessen sterben aber Millionen Menschen, weil sie nicht rechtzeitig geimpft werden können. „Wehe, wehe, wer verstohlen des Mordes schwere Tat vollbracht!“ Wer heftet sich an seine Sohlen?

Ebenso sind in der Kultur hergestellte und inaktivierte Coronaviren für mich als Impfantigene obsolet, bei Hepatitis ist so etwas längst überholt, was soll das dann bei Corona? Man braucht auch niemanden mit Vektorviren zu infizieren, um Virusantigene einzuschleusen. Ich appliziere das fertige, extracorporal gentechnisch hergestellte Antigen, von dem so gut wie keine Gefahr ausgeht. Und bisher war keiner der über hundert Geimpften krank geworden, keiner wurde arbeitsunfähig.

Gegen mein Vorgehen hat sich einiger Widerstand entwickelt. Man ist nicht in der Lage oder willens, das Potential der von mir vorgeschlagenen Impfung zu erkennen, sie ist aber nahezu risikolos, beruht auf einem Totimpfstoff, der ungekühlt versendet und im Kühlschrank aufbewahrt werden kann, mit dem keine gefürchtete Erbinformation des Virus eingeschleust wird, der keinen abgeschwächten Virus oder Vektor enthält, der kaum allergische Reaktionen hervorruft, gleich gar nicht gegen Polyethylenglycol, den jeder Arzt in seiner Praxis verabreichen kann, nahezu risikolos, und der deshalb von der Bevölkerung weitaus besser akzeptiert würde. Und der leicht in großen Mengen produziert werden kann. Für Massenimpfungen hervorragend geeignet. Die erste Impfung war alles andere als heroisch, sondern banal. Kein Vektor, keine RNS, kein inaktivierter Coronavirus, sondern nur ein kleines Peptid.

Man nehme dreimal 15 Mikrogramm rekombinante RBD der S1-Untereinheit (Arg319-Phe541) für eine Person. Als Adiuvans habe ich Alhydrogel von InvivoGen verwendet: Ordentlich durchschütteln und davon 200 Mikroliter mit der Tuberkulinspritze aufziehen. In eine größere Spritze 10 Milliliter Kochsalz aufziehen und die 200 Mikroliter dazugeben, mischen. Davon 500 Mikroliter pro Schuss, mit denen man seine Portion Antigen vermischt. Alles hübsch steril.

Mit einem einzigen 2000-Liter-Reaktor kann man 45 g Antigen pro Tag produzieren, das würde für 1 Million Personen reichen. Mittels eines Hochdichte-Kultursystems schafft man die fünffache Menge. Innerhalb eines halben Jahres könnte man Impfstoff für 80% der Bevölkerung Deutschlands in einem mittelgroßen Laborraum produzieren.

Ich habe das Paul-Ehrlich-Institut um die Genehmigung gebeten, diese bagatellartige Immunisierung umgehend mit einer größeren Zahl Freiwilliger nachvollziehen zu dürfen, um festzustellen, ob sie ebenso gut funktioniert wie bei mir und meiner Familie, und ob es auch bei diesen keine Nebenwirkungen gibt, einschließlich exponierter Personen. Hätte sich das PEI nicht quergestellt, hätten wir längst einen Hersteller in die Lage versetzen können, ganz Deutschland zu beliefern und wirksam zu schützen.

Anstelle auf meinen Vorschlag einzugehen, hat mich das Paul-Ehrlich-Institut kaltschnäuzig verklagt. Vielleicht weil man sich in seiner göttlichen Funktion übergangen fühlte – ich hatte ja bereits einen Versuch bei fünf (!) Personen durchgeführt (wozu ich als Arzt berechtigt bin, da kann ich für meine Therapie zusammenmischen, was ich für richtig halte: Wer sich so gut mit den Paragraphen auskennt, müsste das eigentlich wissen) -, vielleicht, um anderen Antragstellern einen Vorteil zu verschaffen, denen man sich verpflichtet fühlt? Aber ich trete nicht als Impfstoff-Hersteller auf, ich habe in dieser Sache keine Gewinnabsicht. Bewusst bin ich gleich an die Öffentlichkeit mit meiner Aktion gegangen und habe kein Patent angemeldet, damit kein anderer diesen Weg für sich allein beansprucht, sondern ich will nur eine einfache und ungefährliche Möglichkeit aufzeigen, wie man der Pandemie schnell und effektiv begegnen kann.

Die Not rechtfertigt unkonventionelle Mittel – bei dieser Pandemie kann man nicht zwei Jahre warten, bis wie bei anderen Impfstoffen letzte Zweifel über mögliche Nebenwirkungen beseitigt sind, sondern hier muss schnell gehandelt werden. In diesem Punkte muss man dem Paul-Ehrlich-Institut völliges Versagen vorwerfen. Dort musste man doch voraussehen, dass sich die Auslieferung der Impfstoffe, denen man die Zulassung gewährt hat, auf mehrere Jahre ausdehnen wird. In dieser Situation würden verständige Leute doch alle denkbaren Alternativen prüfen und ihre Umsetzung unterstützen. Man wäre sofort auf die hochwirksame Immunisierung in Lübeck gekommen, hätte das Vorhaben unterstützt, und bis Ende 2021 könnte ganz Deutschland nahezu frei von Covid-19 sein! Die Impfung von über hundert Patienten mit rekombinantem S1-RBD-Antigen in Lübeck war nahezu nebenwirkungsfrei und äußerst effektiv, 95% der Impflinge haben innerhalb von sechs Wochen schützende Antikörper in hoher Konzentration entwickelt.

Die Zulassungsbehörden sind überfordert. Sie können nichts anderes, als nach bewährtem Schema vorzugehen. Sie stehen der Katastrophe hilflos gegenüber, haben sie aber selbst angerichtet. Sie hätten als allererste Institution den lawinenartigen Ausbruch der Pandemie voraussehen können und müssen. Hätten sie meinen Vorschlag sofort aufgegriffen, die Bevölkerung mit einem so banalen Antigen immunisieren zu lassen, dann wäre die Ausbreitung der Krankheit sehr schnell unterbunden worden. Hunderttausend Menschen wären nicht krank geworden, zehntausend nicht gestorben.

Es ist unglaublich, wie das PEI dabei noch hofiert wird, wie Götter, denen es gefällt, unter bestimmten Voraussetzungen und nach langer und sorgfältiger Prüfung jedes einzelnen Details, ob auch jeder Stempel an der richtigen Stelle sitzt und jeder Zettel richtig gefaltet ist, einen Impfstoff zuzulassen, während das gesellschaftliche Leben und die Wirtschaft zusammenbrechen. Für mich sind diese bremsenden Behörden genauso schlimm wie die Krankheit selbst und unwürdig den Namen Paul-Ehrlich zu tragen, dessen Errungenschaften uns im Umfeld der zunehmenden überbordenden Bürokratie nicht zuteil geworden wären. Hier wären eher unternehmerische Qualitäten gefragt und kein lähmender Dirigismus. Und kein ohnmächtiges Herumstammeln im Fernsehen. Unserer Gesellschaft würde es gut tun, wenn das Paul-Ehrlich-Institut ein wenig Konkurrenz bekäme, so etwas wie den Technischen Überwachungsverein oder die DEKRA.

Man braucht in der aktuellen katastrophalen Situation keine langwierigen Doppelblindversuche, um Unterschiede in der Wirksamkeit genau herauszuarbeiten. Man impft die ersten tausend Probanden (am besten mit dem Lübecker Verfahren), und macht sie gleich immun. Wenn das gut geht, kommen zehntausend Leute dran, und dann der Rest. Aber manche Kliniker haben stets ihr Drittmittelkonto im Auge und wollen in für sie bewährter Weise die Sache wissenschaftlich angehen und erst einmal sorgsam herausfinden, ob sich bei einem Impfstoff-Kandidaten ein paar Prozent mehr oder weniger Anti-Covid-Antikörper entwickeln. Denn nicht jeder Impfstoff wird wie der aus Lübeck in der Lage sein, bei 95% der Patienten Antikörper in sehr hoher Konzentration zu induzieren, die den Coronavirus ausschalten (neutralisieren).

Es kommt zunächst auch nicht darauf an, zeitraubend eine Langzeitwirkung zu beweisen. Erst einmal bedarf es einer sofort sich ausbildenden Herden-Immunität, in ein oder zwei Jahren sieht man weiter, wenn die Pandemie weitgehend eingedämmt ist. Zu prüfen war vor allem, ob sich die Nebenwirkungen in Grenzen halten, und gerade das erfordert bei RNS-Impfung und Co zu viel Zeit, mit der Lübecker Variante konnte man das innerhalb von sechs Wochen beantworten.

Mein Vorschlag der schnellen Immunisierung mit dem Corona-S1-Antigen wurde übrigens von mehreren Wissenschaftlern mit Begeisterung aufgenommen. Und von anderen abgekanzelt und ohne jeden Verstand kritisiert: Die selber nicht auf diese Idee gekommen sind, oder die möglicherweise ihren Forschungsetat von (neu) etablierten Impfstoff-Herstellern finanziert bekommen. Da erhalten vielleicht manche “Wissenschaftler” so viel an Drittmitteln, dass sie meinen einfachen Lösungsansatz klein reden, um nicht leer auszugehen. Denn die Hersteller werden einen Vergleich nicht erlauben, weil sie davor Angst haben, dass mein Impfstoff mit ihren neu patentierten Substanzen konkurrieren kann, dann werden die Patente wertlos und die erwarteten Umsätze von hunderten Milliarden Dollar und Euro werden infrage gestellt. Ich schließe nicht aus, dass unsere so bewunderte gottgleiche Behörde nicht nur innovationsfeindlich ist, sondern vielleicht sogar mit dem Verschließen der Augen vor der einfachsten Lösung und ihrer Klage in fremdem Auftrag gehandelt hat. Und da so viel Geld auf dem Spiel steht, begebe ich mich jetzt auch noch in Lebensgefahr. „Von Euch, Ihr Corona-Opfer da oben, wenn keine andere Stimme spricht, sei dann meines Mordes Klag erhoben!“ Opfer kurzsichtiger “Wissenschaftler”, feiger Paragraphendiener und Bürokraten.

Im gleichen Zusammenhang ist sicherlich die Forderung des Paul-Ehrlich-Instituts zu sehen, dass man ein positives Antikörper-Ergebnis im Impfpass nur dann anerkennen soll, wenn es durch einen zugelassenen Impfstoff zustande gekommen ist. Da sollen sich sogar Personen nach überstandener Corona-Infektion noch einmal impfen lassen, die sich ihren Antikörper ehrlich verdient haben. Offenbar damit den Günstlingen nichts entgeht. Zeigt mal jemand das Paul-Ehrlich-Institut an?

Um dem dummen Vorwurf mancher der besagten „Wissenschaftler“ zu entgehen, dass mein „Selbstversuch“ keine Beweiskraft besitzt, habe ich dem inständigen Wunsch einiger meiner Kollegen und Freunde nachgegeben und sie ganz legal nach meinem Schema immunisiert – wie ich letzten April bei meiner Familie vorgegangen bin. Als Arzt bin ich dazu berechtigt und bedarf keiner Zustimmung einer Behörde. Bei unserer Impf-Serie von Dezember 2020 bis Januar 2021 haben wir keine relevanten unerwünschten Nebenwirkungen feststellen müssen und wir konnten in unserem Laboratorium in Lübeck bei 60 von 65 Patienten sehr hohe Titer des Anti-Spike-IgG nachweisen, fünf werden noch nachgeimpft, bei 64 waren die Antikörper Virus-neutralisierend. Kein Impfling wurde arbeitsunfähig. Alle Positiven sind glücklich über die neu gewonnene Freiheit.

 

Winfried Stöcker

 

Weihnachts-Ansprache 2011: Ausländer-Feindlichkeit

Ausländerfeindlichkeit                             Weihnachtsfeier in Lübeck, 9. Dezember 2011

Bald feiern wir wieder Weihnachten. In der Adventszeit dieses Jahres ist an friedliche Besinnung nicht zu denken. Das halbe Arabien macht Revolution. Wie damals im Iran sind wir erst einmal wieder alle davon begeistert, bis die Ernüchterung kommt: In Ägypten meldet sich mit den Muslimbrüdern das Mittelalter zurück, mit der freien Entfaltung der Persönlichkeit ist es bald auf lange Zeit wieder vorbei und die Frauen bleiben Sklaven. Alles wird schlimmer als vorher, die Völker geraten vom Regen in die Traufe. Die Welt wird immer mehr zu einem Pulverfass, und die freien Länder legen die Hände in den Schoß.

Und unsere Zeitungen sind voll von Berichten über Gewalttaten gegen Ausländer in Deutschland. Endlich hat man die verblendeten Täter aufgespürt, und wir alle trauern noch einmal mit den Opfern und Hinterbliebenen. In Deutschland sind solche Terror­akte heute eine sporadische Randerscheinung, in dieser Hinsicht können Länder wie Indien, Afghanistan und Irak mehr bieten. Aber Ausländerfeindlichkeit ist hier zu Lande noch weit verbreitet. Wer keinen deutschen Pass besitzt oder eine bei uns seltene Hautfarbe, kann es immer wieder erleben, dass er angepöbelt oder sogar verprügelt wird.

Vorbehalte gegenüber Ausländern gibt es auf der ganzen Welt, kein Land ist immun dagegen. Dass die Menschen Gruppen bilden und sich die verschiedenen Gruppen voneinander abgrenzen, liegt in unserer Natur! Es ist sogar ein Gesetz der Evolution! Die einzige Möglichkeit, wie unsere neuen Mitbewohner diese Vorbehalte überwinden können, sehe ich darin, dass sie sich voll und ganz integrieren, unsere Sprache erlernen und sich anpassen, anstelle einen eigenen Staat in unserem Staate auszubilden. Der türkische Ministerpräsident Erdogan sät neue Gewalt, wenn er seinen nach Deutschland gezogenen Landsleuten einredet, sie seien in erster Linie Türken, und dann Deutsche. Für mich ist er ein verantwortungsloser Unruhestifter, der das langfristige Ziel hat, die Türkei auf Deutschland auszudehnen. Unsere ehemals türkischen Mitbewohner oder auch die jüdischen Kontingentflüchtlinge aus Russland sollen dagegen eine deutsche Identität voll und ganz annehmen, nur dann sind sie hier willkommen. Sie sollen sich ihren Ehepartner in Deutschland suchen und dabei in deutsche Familien hinein heiraten. Wer von uns Deutschen das System durchschaut hat, sieht die Einbahnstraße von Anatolien nach Deutschland als Missbrauch unseres Vertrauens an.

Lieber Jussuf, die Deutschen erwarten von Euch Fairness. Deine Söhne sollen sich unter deutschen Töchtern umschauen, wir haben genug davon, hübsche und anständige Mädchen. Lass Dir nicht von den Mullahs einreden, Allah hätte etwas dagegen. Ist Allah ein guter Gott, wird er sich freuen, wenn sich unser Blut vermischt. Ich schlage Dir jetzt etwas vor, nach alter Väter Sitte: Zwei von unseren beiden Nachkommen heiraten einander. Dann haben unsere Enkel in diesem speziellen Fall zwar immer noch einen Migrationshintergrund von 75%, aber bei den Urenkeln wird es voraussichtlich weniger als 50% sein. Und feiert zusammen mit uns Weihnachten, das Fest der Liebe – nicht nur als Kollegen, sondern als unsere Brüder und Schwestern.

Guckst Du.                                                                                               Winfried

Undank ist der Welt Lohn

Adventsansprache in der Gollanwerft Lübeck, 10. 12. 2018

 

Liebe Kollegen!

Es ist mir eine Freude, heute verkünden zu können, dass viele von uns meinem Aufruf vom letzten Jahr gefolgt sind und Kinder in die Welt gesetzt haben. Ein schönes Motto für den Advent: Lasset die Kindlein zu mir kommen! Es waren im laufenden Jahr bis jetzt 92, elf davon waren in der Mehrzahl „ungesetzlich“, also solche, deren beide Eltern sich in unserer Firma kennengelernt haben. Sie entstammen also Beziehungen, die ein paar Dummköpfe verbieten wollen. Aber ich halte nichts davon, dass sich Moralapostel in unsere Privatangelegenheiten einmischen und uns vorschreiben wollen, wen wir lieben dürfen und wen nicht.

Über meine Ansprache vor einem Jahr haben sich extern ein paar Leute aufgeregt, unter anderem hat die Lübecker Klatschpresse es mit ihrer Hetze erreicht, die Universität gegen mich aufzubringen, die mir dann am liebsten meine Titel aberkennen wollte, widerrechtlich. Und an unsere neuen Freunde in Boston hat die Universität geschrieben, man solle mich doch aus EUROIMMUN hinauswerfen! Denunzianten! Sie glauben, Moral und Recht seien auf Ihrer Seite. Das haben die Leute früher auch geglaubt, als sie hochverdiente Universitätsmitglieder jüdischer Abstammung auf die Straße gesetzt haben.

Ganz vergessen haben sie, dass ich vor ein paar Jahren den EINZIGEN maßgeblichen Beitrag zum Erhalt der Lübecker Universitätsmedizin geleistet habe, als die Landesregierung sie 2012 schließen wollte. Damals war Ministerpräsidenten Carstensen mit einer Schautafel herumgereist, auf der er die jährlichen 25 Millionen EURO Verlust der Lübecker Universitätsmedizin demonstrierte, die er mit seinem Coup einsparen wollte. Ich konnte ihm aufzeigen, dass allein unser Unternehmen dem Land diesen Verlust mehrfach kompensieren würde, wenn sich die Firma EUROIMMUN keinen neuen Wissenschafts-Standort suchen muss, sondern weiter in Lübeck expandiert.

Der erste, den Herr Carstensen unmittelbar nach seinem maßgeblichen Gespräch mit Frau Schavan in Berlin angerufen und über die Rücknahme seiner Entscheidung informiert hat, voller Erleichterung, war nicht der Herr Präsident der Lübecker Universität, sondern der Vorstandsvorsitzende der EUROIMMUN AG. Und ich habe meine Ankündigungen wahrgemacht: Allein letztes Jahr haben wir Deutschlands Norden mit einem Geldregen von mehr als dreihundert Millionen EURO Steuern überschüttet!

Ich leide schwer an der Diktatur des Mittelmaßes, die sich in unserem Lande breitgemacht hat, wende mich dagegen und werde dafür kritisiert. Aber ich betrachte es als meine Pflicht, der Dummheit etwas entgegenzusetzen und mache Gebrauch von meinem wachen Verstand, im Gegensatz zu manchem akademischen Rentner. Danke dass Ihr, meine Kollegen, mir geholfen habt, die Kritik zu ertragen, indem Ihr mir dieses Jahr so besonders freundlich begegnet seid, ich glaube, noch mehr als je. Ein Glück zu sehen, wie Ihr so gar kein Spiegelbild des Mittelmaßes abgebt, der sich in Deutschland breitgemacht hat.

Unser erstes Jahr unter der Ägide der Firma PerkinElmer haben wir erfolgreich überstanden, haben viele neue Erfindungen angemeldet und auf den Weg gebracht, ein neues Gebäude in Dassow eingeweiht, nächstes Jahr werden Selmsdorf und Tianjin bezogen, das Umsatzvolumen ist in steter Gewohnheit gewachsen, diesmal um 13%. Danke für Euren maßgeblichen Beitrag zu unserem Fortschritt. Ich wünsche eine schöne friedliche Weihnachtszeit.

Nachtrag:

Die Universität lässt ihren Sprecher Herrn Labahn behaupten, es bestünden keine Kooperationen mehr (wir finanzierten Anfang dieses Jahres 14 Stellen im Rahmen verschiedener Kooperationsprojekte, mit einem zugewendeten Volumen von über einer Million EURO im Jahr) oder ich persönlich wäre nicht an der Ausbildung der Studenten beteiligt, dabei war und bin ich maßgeblich an der Betreuung einer großen Zahl von Master-, Bachelor- und Doktorarbeiten beteiligt. Mit unserer wissenschaftlichen und technologischen Leistungskraft brauchen wir uns übrigens hinter keinem Institut der Lübecker Universität zu verstecken, mein eigenes Publikationsverzeichnis findet man unter www.winfried-stoecker.de.

Tosca 2017 Lübeck


Im Lübecker Theater konnte man in der letzten Saison (2017) die Oper „Tosca“ erleben. Sie hat mich sehr beeindruckt. Fast alle Besucher waren begeistert. Andere haben die Inszenierung als einen Skandal aufgefasst, denn in der Lübecker „Tosca“ wurde „ gemordet, gefoltert und standrechtlich erschossen“. Das haben viele Opernbesucher als einen Skandal empfunden.

Aber nicht die Inszenierung war ein Skandal, sondern die Aufregung dieser Leute, von denen viele es ansonsten jeden Tag in der Zeitung als “Randnotizen” zur Kenntnis nehmen, dass sich hundert Sunniten oder Schiiten in die Luft gesprengt haben, dass Frauen in den muslimischen Ländern ausgebeutet werden, dass in Afrika Kinder als Soldaten in den Krieg geschickt werden und sich Millionen Neger gegenseitig totschlagen, dass damals Saddam Hussein tausende Kurden mit Giftgas und weitere Hunderttausend seiner Gegner ermorden ließ. Dass der Terrorismus in vielen Moscheen glorifiziert wird und derartig um sich greift – man traut sich auf keine Großveranstaltung mehr und kann sich nirgendwo mehr seines Lebens sicher sein. Und die Mörder erhalten ein Ehrenbegräbnis.

Die Gewalt war und ist allgegenwärtig, das wurde in der Oper zum Ausdruck gebracht. Ihre Verbindung mit sexueller Gier wie bei Scarpia findet man bei den jungen Gotteskämpfern wieder, die mit Mädchen “falschen Glaubens” belohnt werden, mal werden zweihundert, mal fünftausend Unschuldige verschleppt und versklavt. Und einige der wütenden Opernbesucher gehören wahrscheinlich zu den Taugenichtsen, die mit Nonchalance über die Zeitungsmeldungen hinweggehen – sie wollen Frieden, aber nur für sich, sie stehen auf der gleichen Stufe wie Scarpia!

Es ist auch skandalös, dass uns Tag für Tag ständig Kriminalfilme vorgespielt werden, das halbe Fernsehprogramm ist voll davon, und aus vordergründiger Motivation werden Gewalthandlungen dargestellt. Auch eine Vielzahl von Computerspielen beruht auf der Simulation von Mord und Totschlag. Ich würde ja jeden Fernsehsender und jeden Hersteller von Computerspielen dazu verpflichten, solche billige Unterhaltung auf weniger als 5% ihres Produktionsvolumens zu beschränken.

Die Inszenierung der Tosca war extravagant und aufregend, das Orchester und die Sänger ließen nichts zu wünschen übrig, auch in schauspielerischer Hinsicht. Schöne Musik ist immer geeignet, edle Motive zu fördern. Während der Aufführung war ich wieder einmal davon durchdrungen, wo immer ich kann, meinen Beitrag zur Beendigung bösartiger Gewalt und Ungerechtigkeit zu leisten. Das hat die Inszenierung in mir hervorgerufen, der ich es ablehne, im Fernsehen Kriminalfilme anzusehen.

Zur Ausrottung des internationalen Terrorismus bedarf es aber eines entschlossenen Handelns der Staatengemeinschaft. Macht jede Moschee dem Erdboden gleich, in der zum Mord an Unschuldigen aufgerufen wird! Auf in den Krieg gegen den internationalen Terrorismus und gegen die Staaten, die ihn unterstützen!

Hagebutten-Mus (Hiffenmark)

Hagebutten pflücken, sie können noch im Dezember geerntet werden.

 

Pflückzangen aus dem Operationssaal

 

 

 

 

 

 

Am besten eignen sich die großen, weichen Früchte. Waschen und von kleinen Ästchen und zu großen Blüten befreien. Im gleichen Volumen Wasser eine halbe Stunde lang kochen.

In kleinen Portionen jeweils 10 Sekunden im Mixer zerkleinern, dass die pastöse Masse zugänglich wird, die man dann durch ein sehr grobes Sieb drückt.

Vorher kann man mittels einer starken Haushaltszentrifuge die meisten Körner eliminieren: 8000 UPM (25.000g), 2 Stunden. Das Wasser des Überstands hebt man auf und mischt die Paste hinein, die man von den außen liegenden Körnern sauber abkratzt, ruhig ein paar Körner mit dazu. Dann die Matsche noch einmal kurz in den Mixer, dass sich die Paste-Klumpen suspendieren lassen, und durch ein grobes Sieb filtern.

10% Zucker und 1% Pektin miteinander mischen und dazu fügen, und pro Liter den Saft zweier Limonen. Aufkochen, steril abfüllen. Ein typisches Produkt des Gartens Eden OL (in Gründung): Köstlich und frisch! Da lässt man das überzuckerte Produkt vom Supermarkt stehen.

 

Bilder vom Hort der Soziokultur in Görlitz

 

Görlitz. In dieser Woche haben die illegalen Besetzer des Hauses Am Postplatz 6 das Gebäude verlassen. Nach Ansicht einiger naiver Politiker ein unbedingt erhaltenswerter soziokultureller Treffpunkt. Was man sich darunter vorzustellen hat, zeigen die beigefügten Bilder der verlassenen Einrichtung!

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Parken und Logistik am neuen Görlitzer Kaufhaus

Das Görlitzer Kaufhaus wird sich auf Dauer nur dann behaupten können, wenn es wirtschaftlich betrieben wird. Dazu bedarf es einer ausreichend großen Verkaufsfläche. Wir werden deshalb im historischen Gebäude den Keller und zwei brachliegende Ebenen des Dachgeschosses ausbauen, ohne dass die vorhandene Architektur gestört wird. Von ganz oben bekommt man dann zum Beispiel einen Blick in alle Himmelsrichtungen über ganz Görlitz, eine Attraktion, die man früher nicht in Betracht gezogen hatte.

 

 

 

 

 

 

 

Darüber hinaus können wir das bisher als „City-Center“ bezeichnete Gebäude einbeziehen und ebenfalls ertüchtigen (jetzt „Marktzentrum“, wir leben in Deutschland). Zusammengenommen kommen wir dann auf 20.000 Quadratmeter. Damit werden wir konkurrenz- und existenzfähig.

Als vor hundert Jahren das Görlitzer Warenhaus Zum Strauß erbaut wurde, war das Automobil gerade erst erfunden, und für ein Parkhaus gab es noch keinen Bedarf. Und die Lieferanten konnten ihre Produkte direkt vor dem Gebäude abladen. Ein modernes Warenhaus kommt aber ohne ausreichend große Zufahrten und Parkflächen nicht aus. In vielen Innenstädten sind die früheren Konsumtempel verschwunden, weil in der Peripherie Kaufzentren entstanden sind, die verkehrstechnisch leichter zugänglich sind. Man kann mit dem Auto bis vor die Tür der modernen Märkte fahren und bekommt ein riesiges Spektrum an Waren angeboten.

Der Görlitzer Komplex aus Kaufhaus und Marktzentrum setzt daher ein gut funktionierendes Parkhaus und eine weitaus besser dimensionierte Lieferzone voraus. Was da heute existiert, war für das bisherige City-Center schlecht geplant und gebaut, es genügt bei weitem nicht dem Gesamtvorhaben. Denn sobald das historische Kaufhaus wieder in Betrieb ist, wird der Verkehr deutlich zunehmen. Auch alle anderen Geschäfte der Innenstadt werden vom zusätzlichen Parkplatz-Angebot profitieren.

Und die Lieferzone muss unter die Erde, dass niemand durch den Ladeverkehr gestört wird. Die Zufahrt für Lieferwagen und PKW ist verkehrstechnisch den Gegebenheiten anzupassen, wie es auch ein durch die Stadt in Auftrag gegebenes Verkehrsgutachten zeigt. Die Parkplätze sollen ungehindert und komfortabel erreicht werden können, mit den Ein- und Ausfahrten geradeaus auf die zuführende Straße, ohne Winkel und Ecken, ohne quetschende Enge und ohne Gefährdung des Verkehrs.

Um einen geordneten Liefer- und Parkverkehr überhaupt realisieren zu können, habe ich die Grundstücke Postplatz 5 und 6 erworben, nicht um der Stadt Görlitz zwei weitere Denkmäler zu bewahren, von denen eines abbruchreif und das andere mindestens in einem schlechten Zustand ist. Auf diese Häuser muss der Denkmalschutz verzichten und über seinen Schatten springen, an diese Stelle gehören die Zufahrten, es geht bei den engen Verhältnissen der Innenstadt gar nicht anders, es gibt keine Alternative. Und die Flächen dahinter brauchen wir dringend für zusätzliche Stellplätze in mehreren Ebenen.

Ich erinnere daran, dass die Stadt Görlitz vor wenigen Jahren dem Kommerz ein Gebäude von weitaus größerer historischer Bedeutung geopfert hat: Ein nach Kaiser Wilhelm I. benanntes Theater, laut Wikipedia am 26. Mai 1889 eröffnet, und für 2000 Zuschauer. Diesen Kaiser sollte man nicht mit seinem missratenen Enkel gleichen Vornamens verwechseln. Der Wilhelmsbau wurde 2001 abgerissen, um dem City-Center Platz zu machen, einem von der Außenansicht architektonisch zwar sehr ansprechenden Gebäude, das sich aber bescheiden im Hintergrund hält, im Schatten des großen Kaufhausgebäudes, mit einem noch sehr unvollständigen Warenangebot und viel ungenutzter Fläche.

Der großartige Palast war ein wenig heruntergekommen, ähnlich den beiden Häusern, die man jetzt so gern erhalten will. Man muss nicht jeden Frevel wiederholen, aber im Vergleich zu dem kaiserlichen Prachtbau verbrauchen wir weniger als 5% historische Bausubstanz, und wir schaffen die unabdingbare Voraussetzung für eine Wiederbelebung des altehrwürdigen historischen Görlitzer Kaufhauses, wodurch sogar das City-Center aufgewertet werden wird.

 

 

 

 

 

Der Wilhelms (I) bau

 

Auch wir haben Respekt vor den Bauwerken der vergangenen Generationen und haben Gefallen an diesen beiden Häusern am Postplatz, selbst wenn sie einst städtebaulich zu weit hinten errichtet worden sind, die Front zur Straße hin hätte geschlossen bleiben müssen. Und diesen Teil des Postplatzes kann man zurzeit nur als trostlos bezeichnen, niemand hält sich da gerne auf.


 

 

Postplatz Richtung Osten

Wir werden den Verlust wieder wettmachen und in die bis an die Straße reichende Front des neuen Parkhauses ein paar kleine Ladengeschäfte integrieren, dass der Bereich etwas attraktiver wird und sich belebt. Und gleich in der Nähe haben wir einen Altbau zu einem modernen Modehaus (am Postplatz) rekonstruiert und für die nächsten hundert Jahre schick gemacht.

 

 

 

 

 

 

Modehaus am Postplatz

 

 

Ich erkläre klipp und klar: Sollte sich Görlitz hier querstellen, werde ich mein Engagement in dieser Stadt beenden. Dann wird in zwanzig Jahren das historische Kaufhaus vielleicht aussehen, wie das abbruchreife der beiden Häuser, das mir ein Spekulant teuer verkauft hat.

Und ich werde auch im Altbau keine Fenster mit völlig unzureichender Wärmedämmung einbauen lassen – wir haben zwei Musterfenster hergestellt, die vom Aspekt her den historischen Fenstern aufs Haar gleichen, aber modernen ökologischen Anforderungen gerecht werden. Eine in den Details sorgfältig ausgeführte Meisterleistung des regionalen Fensterbaus. Die Görlitzer Denkmalschützer wollten bei der letzten Besichtigung die beiden Musterfenster gleich wieder zurückgetauscht haben. Irgendwo hört der Spaß auf.

Der Bebauungsplan sieht vor, dass wir zum Nachbargebäude im Bereich über der geplanten LKW-Zufahrt einen gewissen Abstand einhalten. Es erscheint mir dringend geboten, an dieser Stelle von der Regel abzuweichen und das Parkhaus auch in den oberen Etagen bis an das Nachbargebäude heranrücken zu lassen, dann könnten wir zur Entlastung der Innenstadt mit 100 zusätzlichen Parkplätzen beitragen. Man überlege sich, ob eine städtebauliche Vorschrift schwerer wiegt als der Nutzen für die Allgemeinheit. Anderswo wird die Vorschrift bestimmt einen Sinn haben, hier vielleicht nicht. Das Nachbarhaus hat an dieser Seite eine fensterlose geschlossene Fassade, die wir bei Bedarf akustisch entkoppeln würden.

Man kann sich mancherorts meine Bauprojekte ansehen, sie zeugen von Qualität und Verantwortungsbewusstsein, etwa unser Modehaus in der Görlitzer Jakobstraße, einen Gasthof und Fabriken in Bernstadt, Rennersdorf und an einigen anderen Orten der Welt. In den von mir maßgeblich gestalteten Gebäuden haben mehrere tausend Menschen in einer anspruchsvollen Umgebung Arbeit gefunden (Lübeck, Groß Grönau, Dassow, Selmsdorf, Peking, Tianjin, Hangzhou, New Jersey, Kanada, Brasilien). Meine Perspektiven sind langfristig, und ich mache keine halben Sachen. Davon werde ich auch in Görlitz nicht abweichen.

 

 

Beitrag des Lübecker Flughafens zum Schutz der Umwelt

Die gute Anbindung unserer Region durch den Flughafen Lübeck bringt Badegäste an die Ostsee und erleichtert es uns, von hier aus als Touristen in die Welt zu reisen. Sie fördert die wirtschaftliche Entwicklung und muntert Unternehmer auf, sich im hohen Norden anzusiedeln. Mobilität schafft uns Lebensqualität, besonders weil die beiden Nordstaaten sehr weit ab vom Schuss liegen.

Wo wir für neue Flugverbindungen sorgen, ersparen wir unseren Fluggästen aus Lübeck, Schwerin, Wismar und vielen Städten und Gemeinden in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern die stundenlangen Autofahrten zum Hamburger Flughafen oder nach Berlin Schönefeld. Oder die Individualfahrt direkt an ihren Zielort. Wer in Stuttgart, München oder demnächst in Wien und Zürich einen Tagestermin wahrnehmen muss, kann morgens hier losfliegen und am Abend desselben Tages wieder zurück sein – und zu Hause mit seiner Familie zu Abend essen. Gleiches gilt für Besucher aus diesen Destinationen.

 

Kompensation der CO2-Emission unserer Flugzeuge

Fliegen innerhalb Deutschlands wird von manchen Aktivisten als „klimaschädlich“ abqualifiziert. Man versucht, Fluggästen ein schlechtes Gewissen einzureden und verlangt von ihnen, auf das Fliegen im Inland zu verzichten. Wie immer, sind die Ideologen auf einem Auge blind. Ihnen entgeht, dass LübeckAir und der Lübecker Flughafen sogar dabei helfen, die Emission von CO2 zu reduzieren, weil viele unserer Fluggäste direkt vor ihrer Haustüre starten können und dadurch eine Menge Kraftstoff einsparen.

Trotzdem setzt der Luftverkehr immer noch zu viel CO2 frei. Es wird Zeit, dass die fossilen Energieträger hübsch unter der Erde gelassen und in ausreichendem Maßstab synthetische Kraftstoffe erzeugt werden. In wenigen Jahren wird man sich die gesamte dafür benötigte Energie von der Sonne holen, und zwar dort, wo sie auch ordentlich scheint, etwa vermittels Photovoltaik (Strom aus Sonnenkollektoren), Solarthermie (Wärme aus Sonnenkollektoren) und Aufwindkraftwerken. Entsprechende großtechnische Anlagen sind bereits in Betrieb. Und schon heute kann man den Überschuss an Windenergie nutzen und damit Wasserstoff für Kraftwerke oder synthetisches Kerosin gewinnen.

Lübeck Air setzt wirtschaftliche und verbrauchsarme Flugzeuge ein. Zur Kompensation für das dennoch anfallende CO2 beteiligen wir uns an der Renaturierung trockengelegter Moore in Schleswig-Holstein. Pro Passagier eines jeden Fluges wird dafür ein Euro gespendet.

 

Dekontamination belasteten Oberflächenwassers

In den Wintermonaten müssen Flugzeuge und Landebahn vom Eise befreit werden. Der Flughafen Lübeck hat auf Geheiß der zuständigen Behörde neben dem Blankensee für einen zweistelligen Millionenbetrag ein immenses Auffangbecken installiert und über riesige Rohre mit dem Flugfeld verbunden. Das neue Reservoir nimmt dessen Oberflächenwasser in Empfang, das in den Wintermonaten mit Enteisungsstoffen kontaminiert ist. Ein spezielles Schilf baut diese ab, bevor die Flüssigkeit über den Blankensee-Bach in die Wakenitz entlassen wird.

 

Eisenbahn oder Flugzeug?

Aus unserer Sicht ist es kurzsichtig, die Bahn als das Allheilmittel zu preisen und den Luftverkehr zu verteufeln. Wir bieten den Menschen Mobilität mit kurzer Reisezeit und minimaler Beeinträchtigung von Mensch, Tier und Natur.

Allein die Bahntrasse von Lübeck nach München ist 800 km lang und 10 Meter breit. Das ist eine Fläche von 8 km². Für die Start- und Landebahn des Lübecker Flughafens (0,14 km²) wurde 57 Mal weniger Boden versiegelt. Und wir können alle Ziele dieser Welt miteinander verbinden!

Auch beim Lärmschutz ist der Luftverkehr der Bahn weit überlegen. Wenn unsere Flugzeuge ihre Reiseflughöhe erreicht haben, sind sie am Boden fast nicht mehr zu hören. Die Bahn reißt dagegen, etwa auf der gesamten Trasse von Lübeck nach München, jede Nacht mehrmals tausend Leute aus dem Schlaf.

 

  1. Oktober 2020 Jürgen Friedel und Winfried Stöcker

 

Rhabarbersaft

Rhabarbersaft, Garten Eden OL

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rhabarber sorgfältig waschen, nicht schälen. Einfrieren, nach mindestens einem Tag auftauen und ausquetschen. So einfach ist das! Eine der vielen Innovationen aus dem Garten Eden! Die Ausbeute ist 70%, Zentrifugieren bringt bei Rhabarber nichts.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es werden 9% Zucker zugefügt. Wenn man später 1 + 2 mit Mineralwasser mischt, hat man eine herrliche frische Schorle mit 3% Zucker.

Außerdem kommt zur Abrundung der Saft von einer oder zwei Limonen pro Liter dazu, gesiebt, dass es nicht flockig wird und eine Verkeimung vortäuscht. Kurz auf 90°C erhitzen und in sterilisierte Flaschen füllen.

Puristen lassen Zucker und Limonensaft weg.

 

 

 

 

Rhabarber in Gelee

Rhabarber in Gelee

 

Guten, möglichst roten Rhabarber aussuchen und ein paar Stückchen verschiedener Stangen zerkauen: Es darf nicht im Geringsten nach Kuhfutter schmecken.

Feste Phase: Rhabarberstangen mit viel Wasser waschen, dabei mit dem Haushaltsschwamm abreiben, unsaubere Stellen entfernen, aber nicht schälen, und in sehr kleine Würfel schneiden, so sechs mal sechs Millimeter groß. Würfel bis zum Rand in Gläser füllen. Optional eine abgesägte viertel Stange Zimt in jedes Glas dazu.

Flüssige Phase: Gewaschenen ungeschälten Rhabarber in den Tiefkühlschrank legen und einen Tag lang voll durchfrieren, dann auftauen und mit Siebblechen oder mit der Hand ausquetschen, fertig. Ich verwende dafür eine 6-Liter-Haushaltszentrifuge. 75% des Ausgangsgewichts ist reiner Saft.

(Diesen Saft kann man auch trinken: 9% Zucker dazu, kurz auf Siedetemperatur erhitzen und in sterilisierte Flaschen füllen. Ab in den Kühlschrank. Zum Genießen mit Sprudelwasser verdünnen: Rhabarberschorle!)

Den Rhabarbersaft mit einem gleichmäßigen Gemisch aus 15% Zucker und 1,1% Pektin versetzen, gerechnet auf das Gesamtgewicht flüssige plus feste Phase. Kurz erhitzen, dass sich Zucker und Pektin auflösen, und den gesiebten Saft von zwei Limonen je Liter zufügen.

Damit die Gläser mit den Rhabarberstückchen auffüllen und, wie sie sind, direkt in den Ofen stellen. Den Inhalt innerhalb 30 Minuten auf 90°C erhitzen. Da es nicht kocht, bleibt der Rhabarber bissfest, und wird nicht zu Brei. Man muss den Temperaturverlauf mit seinem eigenen Ofen ausprobieren, ich verwende einen Konvektomaten, 95°C Dampf, 30 Minuten. Die Deckel lege ich gleich mit in den Ofen und schraube die Gläser dann schnell zu, dass sich beim Abkühlen ein Unterdruck bildet, der für einen dichten Abschluss sorgt.

Impfung gegen Corona-Virus 2

Die Wucht, mit der uns Corona überrollt, erfordert ein unkonventionelles Vorgehen. Aus meiner Sicht sollte umgehend mit einem wirksamen Impfprogramm gestartet werden, sobald das möglich ist.

Unter meiner Leitung wurde in der Vergangenheit bei Euroimmun eine äußerst leistungsfähige Abteilung für Forschung und Entwicklung aufgebaut, die sich unter anderem mit der Diagnostik von Infektionskrankheiten beschäftigt. Unsere Wissenschaftler gehörten zu den ersten, die Reagenzien für die Erkennung einer Reihe neu aufgetretener Infektionskrankheiten geschaffen haben, oft in Zusammenarbeit mit Spezialisten der großen Infektions-Forschungseinrichtungen, unter anderen des Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg und des Robert-Koch-Instituts in Berlin: Krim-Kongo, West-Nil, Japanische Encephalitis, Usutu, Dengue, Chikungunya, Mayaro, MERS-Corona, Zika, SARS 1, Ebola.

So hat Euroimmun auch als erstes Unternehmen außerhalb Chinas die Zulassung für ELISA-Tests und eine Real Time PCR zur Diagnostik des Covid-19 erwirkt, und das, obwohl China anfangs die Freigabe von Patientenseren sehr restriktiv und unfair gehandhabt hatte. Die Firma Roche wurde als eine der wenigen westlichen Firmen bevorzugt, ist aber trotzdem erst nach Euroimmun auf den Markt gekommen, entgegen der Aussage von Herrn Spahn und Herrn Söder.

Basierend auf seiner umfassenden Erfahrung in der Reagenzien-Entwicklung zur Diagnostik neuer Viruskrankheiten hat Euroimmun schnell und zielsicher ein Antigenkonstrukt geschaffen und rekombinant hergestellt, mit dem sich Antikörper gegen SARS-CoV-2 zuverlässig nachweisen lassen. Es basiert auf der S1-Untereinheit des Spike-Proteins, mit dem sich der Virus an Rezeptoren der Zielzellen bindet.

Für mich lag es nahe, dass eine Immunisierung mit diesem Protein eine Schutzwirkung vor einer Infektion entfaltet. Um Zeit zu sparen, habe ich nicht lange um eine amtliche Genehmigung gebeten, sondern mir ein auf dem Euroimmun-Konstrukt basierendes rekombinantes Antigen hergestellt und mehrmals intramuskulär verimpft, zusammen mit Alumn als Adiuvans. Erwartungsgemäß haben sich spezifische Antikörper entwickelt. Die Antikörper waren in der Virus-Zellkultur in der Lage, den Coronavirus zu neutralisieren*. ICH BIN JETZT IMMUN GEGEN SARS-CoV-2!

Wie nicht anders vermutet, habe ich die Impfungen gut vertragen. Ich fühlte mich während der ganzen Zeit wohl und blieb gesund. Parallel untersuchte Antikörper gegen das Nucleocapsid des Virus haben sich nicht gebildet, also können die serologisch nachgewiesenen Anti-S1-Antikörper nicht von einer im Versuchszeitraum unbemerkt abgelaufenen Corona-Infektion stammen.

 

Impfplan

26.03.2020: 13 Mikrogramm S1

02.04.2020: 13 Mikrogramm S1

14.04.2020: 26 Mikrogramm S1

21.04.2020: 39 Mikrogramm S1

 

Ergebnisse der Serologie

  1. 03. 2020:

Anti SARS-CoV-2 (Covid-19) IgA ELISA neg., Ratio 0,5 (Normwert ≤ 0,8)

Anti SARS-CoV-2 (Covid-19) IgG ELISA neg., Ratio 0,5 (Normwert ≤ 0,8)

Neutralisierung negativ

  1. 04. 2020:

Anti SARS-CoV-2 (Covid-19) IgA ELISA pos., Ratio 1,0 (Normwert ≤ 0,8)

Anti SARS-CoV-2 (Covid-19) IgG ELISA neg., Ratio 0,2 (Normwert ≤ 0,8)

Neutralisierung 1:40

  1. 04. 2020:

Anti SARS-CoV-2 (Covid-19) IgA ELISA pos., Ratio 3,5 (Normwert ≤ 0,8)

Anti SARS-CoV-2 (Covid-19) IgG ELISA pos., Ratio 6,2 (Normwert ≤ 0,8)

Neutralisierung 1:40

  1. 04. 2020:

Anti SARS-CoV-2 (Covid-19) IgA ELISA pos., Ratio 10,3 (Normwert ≤ 0,8)

Anti SARS-CoV-2 (Covid-19) IgG ELISA pos., Ratio 12,3 (Normwert ≤ 0,8)

Neutralisierung 1:160

 

Aus meiner Sicht könnten innerhalb eines halben Jahres drei Viertel der Bevölkerung Deutschlands oder der USA mit S1 des SARS-CoV-2 immunisiert werden. Bis dahin könnte man strenge Quarantäne-Maßnahmen beibehalten, aber danach aufheben. Viele Experten werden sich gegen diesen Vorschlag wenden, aber sie sollten mindestens versuchen, diese Immunisierung nachzuvollziehen, und zwar einerseits an einer kleinen Zahl von Freiwilligen, um festzustellen, ob es auch bei diesen keine Nebenwirkungen gibt, und zum anderen an exponierten Personen, etwa bei Krankenpflegern. Ich gehe davon aus, dass bei diesen keine Neuerkrankungen mehr auftreten werden, im Gegensatz zu Ungeimpften!

Wir benötigen 100 Mikrogramm für eine Person. Mit einem einzigen 2000-Liter-Reaktor kann man 35 g Antigen pro Tag produzieren, das würde für 350.000 Personen reichen. Mittels eines Hochdichte-Kultursystems schafft man die fünffache Menge.

Lübeck, 8. Mai 2020

Winfried Stöcker

 

*Neutralisationstest

Das entscheidende (letzte) Ergebnis meines Immunisierungsversuches, worüber ich so erleichtert und froh bin, ist die Tatsache, dass ich durch die Immunisierung Antikörper in hoher Konzentration gebildet habe, und dass sie die Kraft besitzen, den Virus zu neutralisieren! Im diagnostischen Test versetzt man im Hochsicherheitslabor zwei Zellkulturen mit Corona-Viren. Zur einen Kultur wird Serum eines Patienten ohne Immunschutz gegeben, die Zellen werden infiziert und sterben. Gibt man aber das Serum einer immunisierten Person dazu, auch in hoher Verdünnung, dann kommt es nicht zu einer Infektion der Kultur, die Viren werden neutralisiert. Nach einer überstandenen Infektion mit Corona-Viren besitzt man solche neutralisierenden Antikörper, und die schützen vor einer Wiederinfektion. In meinem Fall schützt die Immunisierung bereits vor einer ersten Infektion, ein Kranker kann mich nicht anstecken.

Die Neutralisierungstests wurden an vier voneinander unabhängigen namhaften deutschen Instituten durchgeführt. Zwar unterschieden sich die Titer erheblich, doch wurden mindestens am 28. 4. 2020 von allen Labors positive Ergebnisse berichtet.

Austritt aus der FDP, Wahlen in Thüringen

Offener Brief an Herrn Kubicki und Herrn Minister Buchholz

Werte Herren,

letzte Woche bin ich aus der FDP ausgetreten, weil ich deren mangelndes Demokratie-Verständnis nicht mittragen will. Anlass sind die Turbulenzen im Zusammenhang mit der Wahl des Ministerpräsidenten in Thüringen. 

Wie Sie sich vielleicht erinnern, bin ich damit unzufrieden, dass sich auch die FDP nicht zu schade ist, frei gewählte AFD-Abgeordnete zu diffamieren, und damit auch einen beträchtlichen Anteil der Wählerschaft. Dabei hat die AFD heute in vielen Sachfragen die besten Argumente. 

Sie wehrt sich auch gegen den unsinnigen Versuch, rhetorisch so penetrant auf Geschlechtergerechtigkeit zu pochen, wie es zum Beispiel der langweilige und unbegabte Heiner Garg tut (der sich einen anderen Kandidaten für die Groß Grönauer Bürgerschaftswahl gewünscht hätte als mich). Der hat in seinem Leben beruflich noch nichts anderes gemacht, als im Parlament zu palavern. 

Die FDP möge wieder zu Verstand kommen und sich mit Sachthemen befassen, anstelle den Ehrgeiz einzelner Personen zu bedienen und auf möglichst viele Wählerstimmen zu schielen.

Geben wenigstens Sie ein besseres Beispiel!

Mit freundlichen Grüßen!

Winfried Stöcker

 

Klimahysterie

Zum neuesten “Unwort” des Jahres wurde der Ausdruck “Klimahysterie” gekürt – von einer Jury aus “SprachwissenschaftlerInnen” und einem Journalisten, wie sie sich selbst nennt.

Diese Jury gibt vor, die öffentliche Meinung zu repräsentieren, aber schon mit der Dummheit, sich so geschlechtsneutral zu bezeichnen, stellt sie sich gegen zwei Drittel unserer Bevölkerung.

Der Ausdruck “Klimahysterie” ist absolut zutreffend, und wer von diesem Massenphänomen befallen ist, sollte den Psychotherapeuten aufsuchen.

Prof. Dr. med. Prof. h.c. Winfried Stöcker

Wikipedia Ehrabschneider

Johann Wolfgang von Goethe:

Man muss das Wahre immer wiederholen,

weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird,

und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse.

In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten,

überall ist der Irrtum oben auf,

und es ist ihm wohl und behaglich,

im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.

 

Man ist ja von Wikipedia gewohnt, sachlich und korrekt informiert zu werden. Man erwartet aus dieser Quelle keine verkürzte und einseitige Darstellung von Personen, wie man sie aber diagnostizieren kann, wenn man als Stichwort „Winfried Stöcker“ eingibt.

Wikipedia nutzt seine Monopolstellung, indem einer seiner Autoren in mir ein Feindbild gefunden hat, weil ich mich zu vielen Themen frei und mutig äußere und mich keinem Ideologen und Weltverbesserer unterwerfe, von denen die meisten nicht bei Verstand sind.

Wikipedia ist insofern eine Gefahr für die Meinungsvielfalt und unsere Freiheit. Bleibt auch bei dieser Enzyklopädie kritisch!

 

Inzwischen hat Wikipedia den Beitrag über Winfried Stöcker umgeschrieben und für eine etwas gerechtere Beurteilung meiner Person gesorgt. Dafür bin ich dem Referenten dankbar.

 

Winfried Stöcker

 

 

 

Der Osterspaziergang

Lübeck, im Dezember 2019.

In meiner Familie muss jeder deutsche Gedichte lernen. Jeden Abend zehn Minuten, beim Schlafengehen. Traditionsgedichte wie: Die Bürgschaft und Der Ring des Polykrates von Schiller, Belsazar von Heinrich Heine, Ribbecks Birnbaum und John Maynard von Fontane, Nis Randers von Otto Ernst. Die schlauen Deutschlehrer glauben, das sei Zeitverschwendung, aber für die Ausbildung des Sprachverständnisses und die Erweiterung des Wortschatzes ist es sehr nützlich. Außerdem sind die Gedichte schön. Und lehrreich! 

Einen interessanten Text findet man auch in Goethes Osterspaziergang aus Faust 1. Ein Pamphlet für die Befreiung des Menschen. Der Dichter verheißt uns mit der Frühlingssonne die Freiheit als höchstes Lebensziel (ein Motto, das auch die Ideologen und Totengräber des freien Geistes in der DDR ausgegeben hatten: Brüder, zur Sonne, zur Freiheit!). Auf die Befreiung des Menschen kommt Goethe im zweiten Teil des Faust-Dramas zurück, als ihm die Erkenntnis zuteil wird, für die er dem Teufel Blut gespendet hat: „Das ist der Weisheit letzter Schluss: Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, der täglich sie erobern muss“. Und: „Solch ein Gewimmel möcht ich sehn, auf freiem Grund mit freiem Volke stehn. Zum Augenblicke dürft ich sagen: Verweile doch, Du bist so schön!”

Die Enge der Stadt bringt der Dichter in genialer Weise zum Ausdruck: „aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern, aus Handwerks- und Gewerbesbanden, aus dem Druck von Giebeln und Dächern“ … und jetzt kommts: „aus der Straßen quetschender Enge“. Das ist die einzige Zeile im ganzen Gedicht, die keinen Reimpartner findet – dadurch wird der Platzmangel rhetorisch noch überhöht, diese Zeile musste noch rein, wie ein Keil, mit dem Hammer eingeschlagen!

Zuviel sind wir Beschränkungen unterworfen, das sind die “Handwerks- und Gewerbesbanden” – die oft sinnlosen überbordenden Regularien der (städtischen) Behörden. Dem Dichter war die Bürokratie genauso zuwider wie den meisten von uns. Diese Zeile macht mir jetzt am ganzen Gedicht den größten Spaß. Ohne Bauamt, Ordnungsamt und viele sonstige Ämter darf der Mensch Mensch sein!

Daneben steht noch die ehrwürdige Nacht der Kirche!!! Ehrwürdig? Ein schlaues Ablenkungsmanöver, damit Goethes Werke nicht allesamt verboten wurden. Das Attribut ist eine geniale Ironie und kritisiert die Fesseln und Gaukeleien des Christentums. Lasst die Religion hinter Euch und werdet frei!

Der Dichter hat auch bei Prometheus seinen Atheismus nur versteckt zum Ausdruck gebracht, indem er die griechischen Götter verklagt und nicht den bei uns dominierenden Klerus, der uns die Augen verbindet, dass es dunkel werde und wir uns schön fügen. Aber die Sonne duldet auch keine Lügen, sie bringt uns die Freiheit. Und Prometheus brachte uns Erkenntnis (Licht).

Lasst uns die Freiheit verteidigen, die wir gewonnen haben! Lasst sie uns nicht von Traumtänzern („wir schaffen das“), Schwätzern („wir nennen es Garantiesicherung“ oder “Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Studierende oder Arbeitende”), von Ideologen, der Kirche, Hegemonialmächten, unfairen Ehegatten und gierigen Arbeitgebern kaputtmachen!

Prof. Dr. Winfried Stöcker, Arzt in Lübeck

 

Eine Quotenfrau ist ganz oben angelangt – und versagt auch in der Energiepolitik!

 

Lesen Sie auf Seite 8 der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 11. 12. 2019 einen Beitrag der neuen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen:

“Wollen wir auch in Zukunft ein gutes und sicheres Leben auf diesem Planeten führen? Die Menschheit steht vor einer existentiellen Bedrohung – und die ganze Welt fängt an, das zu verstehen. In Deutschland bedrohen Trockenheit, Brände und der Borkenkäfer unsere Wälder, von Afrika bis Asien breiten sich die Wüsten aus. Der steigende Meeresspiegel bedroht europäische Städte und pazifische Inseln. Solche Phänomene hat die Menschheit zwar schon früher erlebt, aber noch nie in dieser Geschwindigkeit.

Die Wissenschaft sagt uns, dass wir diese Spirale noch aufhalten können, doch dafür müssen wir jetzt handeln. Die neue Europäische Kommission will keine weitere Zeit verlieren. An diesem Mittwoch, nur knapp zwei Wochen nach Beginn unserer Amtszeit, stellen wir unseren Fahrplan für einen europäischen Grünen Deal vor. Unser Ziel ist es, bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent zu werden, der die Erderwärmung verlangsamt und ihre Folgen lindert. Diese Aufgabe betrifft unsere Generation ebenso wie die nächste, doch der Wandel muss sofort beginnen – und wir wissen, dass wir es schaffen können.

Der „Green Deal“, den wir heute vorstellen, ist Europas neue Wachstumsstrategie. Er wird die Emissionen senken und gleichzeitig Arbeitsplätze schaffen und unsere Lebensqualität verbessern. Er ist der grüne Faden, der sich durch alle unsere Politikfelder ziehen wird – vom Verkehr bis zu den Steuern, von den Lebensmitteln bis zur Landwirtschaft, von der Industrie bis zur Infrastruktur. Mit unserem Grünen Deal wollen wir nicht nur in saubere Energie investieren und den Emissionshandel ausweiten, sondern auch die Kreislaufwirtschaft ankurbeln und die biologische Vielfalt Europas bewahren.

Der europäische Grüne Deal ist nicht nur eine Notwendigkeit: Er wird eine treibende Kraft für neue wirtschaftliche Chancen sein. Viele europäische Unternehmen sind schon heute grün. Sie senken ihre CO2-Bilanz und entdecken saubere Technologien für sich. Sie verstehen, dass unser Planet Grenzen hat: Europas Unternehmen wissen, dass wir uns alle um unser gemeinsames Haus kümmern müssen. Und ihnen ist bewusst, dass es Vorteile bringt, wenn sie bei den nachhaltigen Lösungen von morgen unter den Pionieren sind.

Was Unternehmen und Menschen, die den Wandel vorantreiben, von uns brauchen, ist ein besserer Zugang zu Finanzierungen. Darum werden wir eine Investitionsoffensive für ein nachhaltiges Europa vorlegen, die in den nächsten zehn Jahren eine Billion Euro freisetzen wird. Dazu werden wir Hand in Hand mit der europäischen Investitionsbank, Europas Klimabank, arbeiten. Im März werden wir das erste europäische Klimagesetz vorschlagen, das unser weiteres Vorgehen unumkehrbar festschreiben wird. Investoren, Innovatoren und Unternehmen brauchen klare Regeln, um Investitionen langfristig planen zu können.

Wenn wir die Art und Weise verändern, wie wir produzieren und konsumieren, wie wir leben und arbeiten, dann müssen wir auch diejenigen schützen und begleiten, die Gefahr laufen, besonders hart von diesem Wandel getroffen zu werden. Der Übergang zur Klimaneutralität muss für alle funktionieren, oder er wird scheitern. Ich werde vorschlagen, einen Fonds für einen fairen Übergang einzurichten, und ich möchte, dass dieser Fonds mit Hilfe der Europäischen Investitionsbank und privaten Geldern in den nächsten sieben Jahren Investitionen in Höhe von 100 Milliarden Euro mobilisiert. All jene europäischen Regionen, die größere Anstrengungen unternehmen müssen, werden wir nicht im Regen stehen lassen.

Junge und ältere Menschen in ganz Europa fordern Klimaschutzmaßnahmen nicht nur ein. Sie ändern auch ihren persönlichen Lebensstil: Die Pendlerinnen und Pendler, die Rad fahren oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen, Eltern, die sich für Stoffwindeln entscheiden, Unternehmen, die auf Einwegplastik verzichten und nachhaltige Alternativen auf den Markt bringen. Viele von uns sind Teil dieser europäischen und globalen Klimabewegung. Auch deutsche Gemeinden gehen mit gutem Beispiel voran. Sie zeigen, wie Klimaschutz auf lokaler Ebene funktionieren kann: durch den vernünftigen Einsatz von Ressourcen, die stärkere Nutzung erneuerbarer Energien, Öko-Innovationen in der Abfallwirtschaft und Recycling. Sie liefern Inspirationen und beweisen uns, dass jeder und jede Einzelne einen Beitrag leisten kann.

Neun von zehn europäischen Bürgerinnen und Bürgern verlangen entschlossene Klimaschutzmaßnahmen. Unsere Kinder verlassen sich auf uns. Die Europäerinnen und Europäer wollen, dass ihre Union daheim aktiv wird und international eine Vorreiterrolle übernimmt. Dieser Tage hat sich die ganze Welt in Madrid zur Klimakonferenz der Vereinten Nationen eingefunden, um gemeinsame Maßnahmen gegen die Erderwärmung auszuloten.

Der europäische Grüne Deal ist Europas Antwort auf die Forderungen unser Bürgerinnen und Bürger. Es ist ein Deal von Europa für Europa und ein Beitrag zu einer besseren Welt. Jede Europäerin und jeder Europäer kann Teil dieses Wandels sein.”

Hier endet das sinnlose Geschwätz der völlig überforderten neuen Kommissionspräsidentin.

Etwas Dümmeres habe ich seit 50 Jahren in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung nicht zu lesen bekommen. Schon dieses kleinkarierte Zugeständnis an die Idiotinnen und Idioten, die uns mit Ihrer Erziehung zu Geschlechtergerechtigkeit belästigen, ist eine Zumutung. Von der Leyen versucht, sich mit der vermeintlichen Mehrheit anzubiedern – sicher ist sicher. Pendlerinnen und Pendler, Bürgerinnen und Bürger, Europäerinnen und Europäer. Das gefällt doch niemandem, der noch klar bei Sinnen ist, wir werden von impertinenten Schwachköpfen über den Tisch gezogen! Studierende, Arbeitende! Keine Frau kommt dadurch einen Schritt weiter! Lesen Sie dazu auch einen Beitrag von Heike Schmoll am 1. April 2019 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: Gender-Ideologie Null Akzeptanz.

In einer von mir gegründeten und dreißig Jahre lang geführten Firma (Euroimmun) mit 3.500 hochqualifizierten Mitarbeitern könnte diese Quotenfrau keinem der fünfzig Abteilungsleiter das Wasser reichen (darunter ein Viertel kompetente Frauen). Im Bundestag herrscht Fachkräftemangel, auch bei den Spitzen der ehemaligen großen Volksparteien, und in der Regierung. Erfolgreiche Persönlichkeiten mit Gestaltungswillen sind in den Parlamenten unterrepräsentiert, weil sie sich nicht ständig mit geistig armen, ehrgeizigen Wichtigtuern auseinandersetzen und sich überstimmen lassen wollen.

Und die Hälfte des Personals sind Rechtsanwälte und Lehrer, die ohne einen Fachkundenachweis eingestellt wurden, sich über ihren Posten freuen und ihn behalten wollen. Dafür reden viele von ihnen den Leuten nach dem Munde, anstelle in den wichtigen Bereichen des Lebens einen anständigen eigenen Standpunkt zu entwickeln und ihn kraftvoll zu vertreten. Sie gestalten Gesetze, die kein vernünftiger Mensch mehr verstehen und befolgen kann – so machen sich die vielen Advokaten unentbehrlich. Wie einfach war doch das Bürgerliche Gesetzbuch geschrieben, schön wie die Märchen der Bibel! Damals waren viele humanistisch gebildete Juristen am Werk. Und jetzt wollen die Philister auch noch dilettantisch am Grundgesetz herumbasteln, dessen Vätern sie doch intellektuell weit unterlegen sind! Macht nicht alle Dummheiten mit, die uns blinde Politiker wie Merkel, Leyen und die wenigstens hübsche Baerbock aufschwatzen wollen – bei der SPD gibt es ja zurzeit nicht einmal jemanden, den man hier aufzählen könnte.

Um die Posten wird geschachert. Niemand darf in der Regierung schlauer sein als die Bienenkönigin. Da bewegt man sich folgerichtig auf niedrigstem Niveau! Deren Richtlinienkompetenz wird von der Mehrheit diktiert, sie ist kein Fels in der Brandung, sondern ein willenloser Spielball der Inkompetenz. Was sie anfasst, ist verkehrt und bringt zum Einsturz, was unsere Väter aufgebaut haben. Wie sollen Deutschland und Frankreich die EU anführen? Wer im Geschichtsunterricht ein wenig aufgepasst hatte, konnte doch voraussehen, dass die Briten da nicht mitmachen. Wie kann man für Frieden in der Welt sorgen, ohne auf Russland zuzugehen? Anstelle dessen wird Russland absprachewidrig immer weiter eingekreist. Wie kann man aus Kohle und Atomkraft gleichzeitig aussteigen, ohne unsere Klimaziele aufzugeben? Wie kann man die halbe Welt zu uns einladen, grundgesetzwidrig, dass sie hier ihre wirtschaftliche Situation verbessere – wohlgemerkt: Auch Menschen die sich nicht in Lebensgefahr befinden! Den inneren Frieden in unserem Lande hat sie verspielt, die eine Hälfte der Bevölkerung gegen die andere aufgewiegelt. Die Kanzlerin kungelt mit dem Chef einer Elektrofirma, der ihr in seinem Flieger einredet, wir sollen unsere Verbrennungsmotoren durch Elektromotoren ersetzen! Die Aktienkurse der Autoindustrie gehen nach unten, der nächste gesamtwirtschaftliche Konjunkturabschwung ist eingeleitet, und die Konkurrenz aus dem Ausland freut sich, vor allem aus den USA, weil viele deutsche Patente nichts mehr wert sind. Hektik, Panik, Unverstand – da wünschte ich mir sogar den Kanzler Schröder wieder zurück!

Schon als (ungediente) Verteidigungsministerin war von der Leyen eine Fehlbesetzung, sichtlich immer auf einen eindrucksvollen Auftritt bedacht, und dass die Haare schön sind. Man konnte sich überzeugen: Sie bewältigt ihre verantwortungsvolle Aufgabe mit links, obwohl Mutter einer großen Kinderschar. Aber sie erreichte genau das Gegenteil: Jeder konnte sehen, dass sie ihrem Amt nicht gewachsen war, und das machte sie noch befangener. In Berlin ist man sicher froh, sie loszuhaben, beim Postenschachern sind die Chancen auf Beförderung für die übrigen Dilettanten gestiegen. Unter von der Leyens unzulänglicher Führung ist die Deutsche Bundeswehr zu einem kläglichen Verein verkommen, für den man sich schämen muss: Mangelhaft ausgerüstet, nur zur Hälfte einsatzbereit, nicht motiviert, zu wenig Testosteron – kein Militär, vor dem sich ein Gegner fürchten müsste – anders als zu der Zeit, als ich meinen Wehrdienst als Staffelchef bei der Luftwaffe abgeleistet hatte!

Und sie redet hier nur um den heißen Brei herum, mangels spezifischer Kenntnisse, von ihren hundert teuren Beratern im Stich gelassen. Kein Wort davon, wie die Welterwärmung zustande gekommen ist und was man dagegen tun muss! Also: Strom und Kraftstoff werden noch heute vorwiegend durch die Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas gewonnen. Damit muss man, so schnell es geht, aufhören und sich anstelle fossiler Rohstoffe unserer Sonne als unerschöpflicher Energiequelle direkt bedienen: Hierzu gehören auch Windkraftanlagen (wo sie uns nicht stören), Wasser- und Gezeitenkraftwerke.

Aber weitaus effizienter sind Photovoltaik, Solarthermie und Aufwindkraftwerke (riesige schwarze “Zirkuszelte”, unten seitlich offen, oben mittig eine Turbine). Und diese Anlagen stellt man dorthin, wo genügend Sonne scheint. Also in die Wüste, da ist auch genügend Platz. Und den gewonnenen Strom leitet man dorthin, wo man ihn braucht, als Gleichstrom von tausend Kilovolt, mit einem Verlust von nur 3% auf 1.000 Kilometer. Noch nicht aus dem Rennen sind die Fusionsreaktoren: Die Sonne hienieden! Gebt den Entwicklern die nötige Unterstützung, dass sie uns bald mit dieser seligmachenden Technologie beglücken!

Und man kann die elektrische Energie in sauberes Benzin umwandeln. Auf keinen Fall sollte man Wasserstoff ins Auto tanken, gekühlt ist zu aufwendig und verlustreich, Hochdrucktanks sind viel zu gefährlich: Explodiert ein Tank nach einer Fahrzeug-Kollision, dann stirbt alles, was im Auto sitzt. Meine Enkel lasse ich da nicht einsteigen! Und Umwelt-bedenkliche Batterien spazieren zu fahren, lässt man lieber bleiben, und stellt biobasierte Kohlenwasserstoffe wie Isooktan oder polymerisiertes Isobuten synthetisch her: Die Energiedichte ist weitaus höher als bei Wasserstoff, die Reichweite doppelt so hoch wie bei gleich schweren Batterien, und minutenschnell ist getankt. Sinnvoll sind (kleinere) Batterien allenfalls in Hybridfahrzeugen, wo sich im Stauverkehr und in der Innenstadt ein Elektromotor zuschalten kann.

Allein mit synthetischen Kraftstoffen lässt sich der Straßen-, Schiffs- und Luftverkehr Klima-neutral gestalten, und für deren Herstellung gibt es bereits diverse Technologien. Zwei Beispiele: Oxymethylen-Äther kann aus Biomasse oder strombasiert hergestellt werden, es verbrennt mit Rußemissionen unter der Messbarkeitsgrenze und hat einen höheren Wirkungsgrad als mineralischer Diesel, weist allerdings nur 50% der Energie pro Masseeinheit auf. Oder Dimethyloxymethylen – es ist leicht herzustellen, kann mit vorhandener Infrastruktur von LPG-Tankstellen genutzt werden, hat eine höhere Cetanzahl als mineralischer Diesel, die Motorspezifikationen sind bereits entwickelt und erfolgreich getestet. Weitere Alternativen sind paraffinische Kraftstoffe, die frei an Aromaten und Schwefel sind und mineralischem Diesel bei den Emissionswerten überlegen sind. Weitere Informationen hierzu findet man in der MTZ (Motortechnische Zeitschrift) vom Januar 2020.

Macht die Augen auf und lasst Euch den Dieselmotor nicht ausreden! Vor 50 Jahren konnte man in jeder Innenstadt wegen seiner Abgase kaum atmen. Heute merkst Du bei uns nichts mehr davon. Die modernsten Versionen emittieren im Regelbetrieb weniger Feinstaubpartikel als sie mit der Ansaugluft in einer durchschnittlichen deutschen Großstadt aufnehmen! Dann könnte man bei Feinstaub-Alarm die modernen Dieselfahrzeuge durch die Städte fahren lassen, um die Luft zu reinigen!

Die deutsche Kfz-Industrie baut leistungsfähige Dieselmotoren, wie keine anderen Hersteller in der Welt. Die Amerikaner – Musterknaben an Fairness – können keine Diesel. Also haben sie die Abgasnormen so hoch gesetzt, dass nicht einmal Mercedes, VW und Audi sie bis vor kurzem erreichen konnten. Dann sind diese davon ausgegangen, dass die Amerikaner es nicht anders verdienen, als dass man ein wenig schummelt. Mittels einer Software (Deckname “Akustikfunktion”), entwickelt von Bosch, unter Anführung eines Herrn Denner, der den Saubermann hervorkehrt, aber selber so richtig Dreck am Stecken hat! Es ist nicht verkehrt, die Hintergründe etwas näher zu beleuchten! Das sagte schon der Dalai Lama, für dessen Zitierung China voriges Jahr beinahe die Erfinder des Automobils mit einem Bann belegt hätte, abgewendet durch den unbeschreiblichen Kotau eines Herrn Zetsche. Und wenn China in den Großstädten demnächst nur noch Elektroautos fahren lässt, kommt das vielleicht der Atemluft seiner Metropolen zugute, nicht aber dem Weltklima, weil die chinesischen Kraftwerke zu den größten Dreckschleudern gehören.

Bis wir in der Lage sind, uns wie beschrieben mit Sonnenenergie vollständig zu versorgen, muss mindestens für die Speisung des Stromnetzes die Atomkraft wieder hochgefahren werden, dem Klima zuliebe, anstelle so viel Kohle, Erdöl und Erdgas zu verbrennen. Wir Deutschen hatten die sichersten Atomkraftwerke entwickelt und in Betrieb genommen. Solche, die von selbst ausgehen, wenn sie innen drin zu heiß werden. Jetzt haben nach Fukushima einige dumme deutsche Politiker unter Führung der ebenfalls weit überforderten Bundeskanzlerin panikartig die Erzeugung von Atomstrom abgeblasen. Sie wollte doch so gern wiedergewählt werden! Fehlenden Atomstrom kauft man jetzt bei unseren Nachbarn. Und in der ganzen Welt werden russische, amerikanische und japanische Atommeiler gebaut, die mein Sicherheitsgefühl nicht beruhigen.

Der plötzliche, unüberlegte Ausstieg aus der Atomenergie ist die wichtigste Ursache dafür, dass Deutschland seine Klimaziele bis Ende nächstes Jahr nicht erreichen wird. Die Einfalt hat gesiegt. Da redet aber außer der AFD keiner gerne drüber, weil sie alle an dieser Idiotie beteiligt waren. Und den Grünen kann es egal sein, sie gewinnen bei dieser Hysterie sowieso, da bedarf es keiner konstruktiven Vorschläge, und sie dreschen lieber Phrasen (Habeck: “Wir nennen es Garantiesicherung” oder Baerbock: “Das Stromnetz fungiert als Speicher”).

Und nebenbei: Sprecht nicht von “erneuerbarer Energie”, sondern zeigt, dass Ihr mehr Hirn habt als die Quotenfrau von der Leyen. Sprecht vielleicht von “Öko-Energie” oder von “Energie, die nicht aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird” oder von ” CO2-neutraler Energie”.

Am 11. Dezember gab es dann eine Tagung des Europäischen Parlaments unter großer medialer Aufmerksamkeit. In der Tagesschau konnte man sehen, wie große Vorträge gehalten werden: Blatt für Blatt hat diese Koryphäe den gleichen Senf, den sie einen Tag zuvor in der FAZ zum Besten gegeben hat, dem hohen Hause und dem internationalen Publikum vorgelesen, jedes Blatt zwei oder drei Sätze, dass man sich ja nicht verhaspelt. In Riesenlettern – eine Brille ist der Eitelkeit nicht zuträglich.

Man hat ihr das auf Büttenpapier gedruckt. Da hätte sich Herr Juncker mal ein Beispiel nehmen können, der sicherlich zu faul für solche perfekte Vorbereitung gewesen war und daher lieber frei geredet hat. Die neue Präsidentin der Europäischen Kommission wird auch dann noch auf einen gepflegten Stil achten und beherrscht lächeln, wenn sie uns einmal verkündet, dass Russland mit Atomraketen losgeschlagen hat, weil man sich die hinterhältige Umzingelung durch den Westen nicht mehr gefallen lassen will.

Winfried Stöcker, 4. Januar 2020

 

 

Kaiser Wilhelm der Zweite: Anstifter zum Holocaust

John Charles Gerald Röhl, britischer Historiker mit deutschen Wurzeln, Jahrgang 1931, wurde am 1. Oktober 2019 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf Seite 11 wiedergegeben. Er beschreibt, in welcher Verblendung der letzte deutsche Kaiser Wilhelm II und sein Bruder Prinz Heinrich sich gegenüber dem Judentum in Deutschland geäußert und zu seiner Vernichtung aufgerufen haben. Der Bericht ist lesenswert und ermahnt uns, jeden Respekt vor den Hohenzollern aufzugeben.
Möglicherweise haben die antizionistischen Schandtaten des Dritten Reiches von Wilhelm II ihre Rechtfertigung bezogen. Das Volk hat sich doch am Kaiser orientiert und ist für ihn in den Krieg gezogen. Und ein Emporkömmling wollte zeigen, dass er sogar Seiner Majestät überlegen sei, nicht nur in der Kriegskunst, sondern auch in der “Bereinigung Deutschlands”. Beide stehen in ihrer Auswirkung auf der gleichen Stufe.
Wilhelm II: Runter vom Sockel!

Seezunge Garten Eden

Zutaten für vier Personen:

  • 2 große frische Seezungen, direkt von Fischer oder Hamburger Fischmarkt *
  • 500 Gramm Butter
  • Kochsalz

 

  • 2 Quitten
  • etwas Brühe
  • etwas Weißwein
  • Crème fraîche
  • Saft zweier Limonen

Die ganzen ausgenommenen Fische waschen, abtrocknen und je 2 Minuten lang von beiden Seiten mit Butter in einer Pfanne anbraten. Jetzt die Köpfe und Schwänze abtrennen und beiseite stellen.

Mit einem Spatel beidseitig die Haut der angebratenen Fische abschieben und verwerfen, mitsamt Fett, restlichem Eingeweide und Rücken- und Bauchflossen. Die Filets bleiben auf der Karkasse und werden in den Kühlschrank gelegt. Diese Vorbereitung kann man im Laufe des Tages vor dem Dinner treffen.

Die Endfertigung des Fischgangs geht im Nu und ohne Hektik, der Koch kann an der Konversation weiter teilnehmen: Wieder wird beidseits je zwei Minuten in Butter gebraten. Das Fleisch wird auf der Gräte serviert, gesalzen, es ist saftiger und delikater, als hätte man nur die ausgelösten Filets in der Pfanne gehabt. Eine halbe Seezunge pro Person, geteilt wird quer. Die schmackhafte Butterkruste kann man getrost mitessen – manche mögen ja die echte Fischhaut nicht.

Sauce: Köpfe und Schwänze werden 5 Minuten lang in etwas Wasser durchgekocht. Die festen Bestandteile werden verworfen und die Flüssigkeit etwas eingeengt. Vor dem Servieren ein Schuss Weißwein dazu, etwas Crème fraîche, wenig Butter, sehr wenig Zitronensaft, Salz.

Gemüse: Quitten vom Pelz befreien und waschen, zerteilen, Kerngehäuse großzügig entfernen. Fruchtfleisch in Würfel schneiden und in Butter anbraten, Brühe und wenig Wein dazu und kurz aufkochen. Die Stückchen müssen bissfest bleiben. Etwas Crème fraîche dazu, Salz, Limonensaft. Quittengemüse hat einen sehr zarten Geschmack und stellt den feinen Fisch nicht in den Schatten.

 

* Manche Händler frieren den Fisch ein und verkaufen ihn dann aufgetaut nach Bedarf. Dieser Fisch schmeckt nicht mehr so gut wie frischer, bekommt eine leicht matschige Konsistenz und beim Braten verbreitet sich ein übler Geruch in der Wohnung, der erst nach drei Tagen wieder verzogen ist. Man kauft ganz frischen Fisch zum Beispiel bei Fischers Fritze auf dem Hamburger Fischmarkt.

 

Entwurf zum Kaufhaus der Oberlausitz, Görlitz

Das neue Kaufhaus Görlitz besteht aus dem historischen Gebäude (ein historistisches Bauwerk mit Jugendstil-Elementen), dessen Außenansicht in Richtung Marienplatz, Demianiplatz und Frauenkirche wir kaum verändern werden. Es wird über ein neues Transitorium (Verbindungsgebäude) mit dem bisher als „CityCenter“ bezeichneten “Marktzentrum” vereinigt. Dieses enthält im Erdgeschoss die Markthalle, im Warenangebot dominiert von Lebensmitteln und leicht erschwinglichen Produkten für den täglichen Bedarf, sein erster und zweiter Stock wird verkaufstechnisch dem historischen Gebäude zugeschlagen und im dritten Stock beherbergt es unter anderem die Verwaltung, vermietete Flächen und Räume für das Personal. Die Straße zwischen den Gebäuden wird zum Fußgängerbereich mit Plaza-Charakter, Sitzplätzen und Außen-Gastronomie.

 

 

 

 

 

 

 

Das Transitorium wird mit Funktionen ausgestattet, deren Realisierung sich im historischen Gebäude verbietet, etwa mit Aufzügen und Rolltreppen. Erster und zweiter Stock des Marktzentrums sind über eine zweigeschossige Brücke und das Transitorium an das historische Gebäude angeschlossen, und alle drei Häuser bilden in diesen Etagen eine Einheit. Die Häuser miteinander zu verbinden, ist unbedingt erforderlich, die Flächen im Altbau reichen heute für einen wirtschaftlichen Betrieb nicht aus. Das Kaufhaus soll doch in seiner neuen Konzeption viele Jahrzehnte seinen Zweck erfüllen und auf Dauer Bestand haben.

 

 

 

 

 

 

 

Das Transitorium ersetzt die rückwärtigen lieblos gestalteten Gebäudeanteile des Altbaus, die man aber kaum bemerkt, weil sie allseits von hohen Gebäuden umgeben sind – ein Trost für diejenigen, die unseren Entwurf für das Transitorium ablehnen.Die Fassade des City-Centers ist dagegen übrigens ausgesprochen elegant und architektonisch gut gelungen.

Das bestehende Parkhaus wird durch ein größeres ersetzt, mit genügend breiten Fahrwegen und ausgelegt auf gut 800 Stellplätze, viele davon auf der Ebene der Markthalle.

Unter dem Parkhaus wird eine leistungsfähige unterirdische Anlieferzone entstehen, die Nachbarschaft wird nichts vom Lieferverkehr mitbekommen und nachts und am frühen Morgen ungestört schlafen können.

 

Organisatorisch gehört zum Unternehmen noch das Modehaus am Postplatz.

 

Wir werden in Görlitz einen neuen Weg beschreiten: Ganz anders als bei den meisten Kaufhäusern dieser Welt werden im historischen Gebäude die Geschäfte des Erdgeschosses überall von außen zugänglich gemacht, insgesamt führen zehn Eingänge ins Haus, und jedes dieser ebenerdigen Geschäfte erhält Schaufenster. Der vormals geschlossene „Einkaufstempel“ öffnet sich. Und wir werden auch die alten Arkaden in Richtung Demianiplatz nicht antasten. Das historische Gebäude wird respektvoll behandelt und qualitätsvoll renoviert. Wir werden irgendwann auch einmal fertig damit, und dann wird es schöner denn je dastehen und auch unsere Kritiker überzeugen.

Winfried Stöcker

 

 

Lübeck Air: Fliegen ist schöner! Wir fliegen dem Zug davon!

Von Prof. Jürgen Friedel und Prof. Winfried Stöcker

 

LübeckAir: Fliegen ist schöner! Wir fliegen dem Zug davon!

 

Als neue Betreiber des Lübecker Flughafens hatten wir eigentlich vor, ab April 2020 für regelmäßige Flüge zu sorgen. Zu den ersten Zielen sollten München, Wien, Hangzhou und Zhenjiang gehören.

Jetzt werden aber Stimmen laut, die das Ende des Flugverkehrs innerhalb Deutschlands einfordern. Wir sollen nur noch mit der Bahn fahren. Flugzeuge machen zu viel Lärm und verbrauchen zu viel Treibstoff – und der wird noch dazu aus Erdöl gewonnen, während die Bahn mit Energie aus nicht fossilen Quellen auskommt, etwa aus der Steckdose. Dabei ist heute Strom die teuerste Alternative, man muss nur einmal Heizungsrechnungen miteinander vergleichen. Aber es sollte nicht mehr lange dauern, bis die Welt ausreichend mit Sonnenenergie versorgt wird, gewonnen vermittels Photovoltaik und Solarthermie in den sonnenreichen Ländern, und verlustarm mit Tausendkilovolt-Gleichstrom-Leitungen zu den Verbrauchern nach Europa transportiert. Sonnenenergie wird auch der Herstellung sauberen künstlichen Benzins dienen, weitaus weniger schädlich für die Umwelt als Batterien.

Was die Schall-Emission betrifft, ist das Flugzeug gegenüber der Bahn sogar im Vorteil. Beim Start ist es zwar etwas laut, aber hat es die Reiseflughöhe erreicht, stört es uns am Boden nicht mehr. Von den modernen Flugzeugen geht wesentlich weniger Lärm aus als von den alten, sie sind flüsterleise, und mit weiteren Verbesserungen ist zu rechnen. Der ICE macht dagegen auf seiner gesamten Trasse einen riesigen kilometerweiten Krach, dass man in der Nacht mancherorts jede halbe Stunde geweckt wird und nicht wieder einschlafen kann. Dagegen gilt für fast alle Flughäfen eine Nachtflugbeschränkung.

In der CO2-Bilanz schneidet ein ICE auf kurzen Strecken pro Personenkilometer in der Tat etwas besser ab als ein Verkehrsflugzeug. Die Bahn könnte sogar nachlegen und ihren Energieverbrauch noch weiter verringern: Bei halbem Tacho sinkt der Luftwiderstand auf ein Viertel. Also wer viel Zeit hat, mag dem Aufruf folgen und sich mit hundert Stundenkilometern auf Schienen durch Deutschland schaukeln lassen. Währenddessen kann er vielleicht in aller Ruhe weiter vergleichen:

Ein modernes Passagierflugzeug ist mit sparsamen Triebwerken ausgerüstet und kann auf Langstrecken hinsichtlich des Spritverbrauchs mindestens mit den PKW konkurrieren. Dazu trägt der niedrige Luftdruck bei, der in zehn Kilometer Höhe herrscht: Der schwächere Gegenwind ermöglicht hohe Geschwindigkeiten und damit eine Verkürzung der Reisezeit. Von Lübeck nach München (Umsteigen in Hamburg) dauert es nicht acht Stunden, wie bei der Bahn, sondern nur 50 Minuten.

Im Vergleich zu Bahn und Straße wird durch den Luftverkehr nur ein Bruchteil des Bodens versiegelt. Und je mehr der Himmel für das Reisen genutzt wird, umso weniger dicht müssen Netze von Straßen und Geleisen unsere Landschaft zergliedern und die Tierwelt in der Beweglichkeit einschränken. Die Bahn muss auch heute noch das verschmähte Glyphosat einsetzen, um ihre Trassen von Unkraut freizuhalten.

Die innerdeutschen Flüge zu verbieten, ist wieder einmal so ein neues Thema, mit dem man sich wichtigmacht, ohne die Hintergründe zu durchschauen und die Chancen zu erkennen. Die beiden Nordstaaten Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern liegen zum Beispiel am Rande Deutschlands und brauchen schnelle Verbindungen, um konkurrenzfähig zu sein, nicht nur im Tourismus, sondern auch für eine lebendige Kommunikation in Wirtschaft und Wissenschaft. Sie sind auf Feriengäste angewiesen und müssen sich gegenüber Regionen behaupten, die zentraler liegen.

Und wer als Tourist von Deutschlands Norden aus die Länder Europas oder anderer Kontinente besuchen will, wird in den meisten Fällen ins Flugzeug steigen, lieber in Lübeck als in Hamburg, und dann gegebenenfalls einen größeren Flughafen ansteuern, von dem aus er mit einem Anschlussflug an sein Ziel kommt. In Lübeck einchecken und einsteigen, in Rom, Dubai, Tokio oder New York aussteigen, ohne eine vorgeschaltete Irrfahrt mit der Deutschen Bundesbahn.