Quittengelee

Quittenmark

15 kg Quitten, ergibt 10 Liter Saft (unverdünntes Quittenmark), dieser auf die Hälfte reduziert: 5 Liter Konzentrat

1 kg Kristallzucker (20%)

60 g Pektin (1,2%)

Quitten frühzeitig pflücken, bevor sie vom Baum fallen, sie müssen nicht ganz reif sein und sollen innen keine Braunfärbung aufweisen. Früchte waschen und Pelz abreiben. Nicht schälen, Kerngehäuse belassen, nur schwarze und faulige Stellen entfernen. Halbieren und mit der offenen Fläche nach unten in einen Siebbehälter legen, diesen in ein Auffanggefäß stellen. Das Ganze abdecken und drei Stunden im Konvektomaten bei 100°C bis 130°C dämpfen. Nicht mit Überdruck dämpfen, da wird der Saft zu dünn. Den abgetropften Saft (dickflüssiges Quittenmark!) aufbewahren, die festen Bestandteile abzentrifugieren und den flüssigen Überstand mit dem spontan abgetropften Saft zusammen auf die Hälfte einkochen. Wer keine Zentrifuge hat, kann den Saft auch auspressen, die letzten Tropfen sind die besten.

Pektin und Zucker miteinander vermischen, dass es keine Klumpen gibt, dann 10% des Quittensaft-Konzentrats zumischen und 15 min lang auf 90°C erhitzen, dass sich das Pektin vollständig auflöst. Verbliebenes Konzentrat zumischen, alles auf 95°C erhitzen und in sterile Gläser füllen. Nicht kochen, sonst gibt es zu viel Schaum. Wer einen Topf mit Auslauf  und Absperrhahn im Bodenbereich besitzt, zapft blasenfrei! (Die Oma hat die Quitten zerstückelt und in Wasser ausgekocht, dass man durch den Verdünnungseffekt kaum noch etwas geschmeckt hat, kein Vergleich mit diesem aufkonzentrierten Quittenmark.)

Das Gelee kann man als Brotaufstrich verwenden, aber auch löffelweise in die Bratensauce geben, um ihr mehr Substanz zu verleihen. Man rechnet mit einem Glas pro Frühstück!

 

 

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